Chronicles of Elyria: Das realistischste Videospiel aller Zeiten?

Es soll das bisher realistischste Videospiel werden: Chronicles of Elyria, ein MMORPG (Online-Multiplayer-Rollenspiel). Das Entwickler-Studio Soulbound Studios will den bisher einzigartigen Realitätsgrad nicht erreichen durch Ultra-HD-Grafik oder Virtual Reality – sondern mit einer Spielfigur, die interagiert, arbeitet, altert und stirbt.

In einer voll zerstörbaren Welt, die sich während des Charakter-„Lebens“ permanent und dauerhaft verändert, müssen die Spieler_innen ihr Glück alleine machen – ein Survival-Game, in dem es nicht nur um Essen sammeln geht, sondern um das große Ganze. Auch die Aufgaben und Abenteuer sind einzigartig und wiederholen sich nicht.

In ungefähr 10 bis 14 Monaten Realzeit altert ein Charakter, bis er/sie schließlich stirbt. Die „Seele“ kann anschließend in einen neuen Charakter überführt werden. Einen Beruf ausüben, einen Lebenspartner finden, Kinder haben – das Konzept geht stark in Richtung Life-Simulator. Selbst wenn Spieler_innen offline sind, führen die Charaktere auf dem Server dank AI-Scripts ihr Leben weiter.

Neu ist auch das Bezahlmodell. Statt wie bei anderen MMOs eine monatliche Gebühr zu erheben, werden bei CoE 30 US-Dollar für einen „Spark of Life“ fällig, der einem Charakterleben entspricht. Damit wollen die Entwickler_innen auch Trolling vorbeugen: Wenn ein Leben 30 Dollar wert ist, wird eine ernsthafte Community keine Outlaws tolerieren, die aus Spaß mordend durchs Land ziehen.

Die Kickstarter-Seite, auf der Soulbound Studios für CoE werben, zeigt vielversprechende Grafik-Demos und ein durchdachtes Konzept. Kein Wunder: Das Studio besteht zum Großteil aus Profis, die schon für etablierte Studios wie Microsoft, Sony oder Bungie Spiele entwickelt haben. 17 Tage kann Chronicles of Elyria noch unterstützt werden. Das Finanzierungsziel von 900.000 Dollar wurde bereits übertroffen.

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