Crowdfunding-Projekt für veganes Kollektiv in Berlin

Veganismus ist trending – immer noch – und seit Jahren steigt die Zahl von Menschen, die versuchen, ihr Leben so weit wie möglich ohne tierische Produkte zu leben. Neben den ethischen Beweggründen, die bei einer solchen Entscheidung fast immer zentral sind, führt die andauernde Mainstream-Präsenz des veganen Gedankens aber auch zu einer Verdünnung eben dieser ethischen Ursprünge.

So oder so ähnlich argumentieren jedenfalls viele Veganer_innen, wenn sie ihren Unmut beispielsweise über Attila Hildmann oder die Supermarktkette Veganz äußern. Beiden wird eine Kommerzialisierung der Bewegung vorgeworfen – und beiden wurden bereits politisch rechtslastige Tendenzen vorgeworfen. Darauf reagieren große Teile der veganen Szene extrem allergisch – denn sie stehen überwiegend in einer linksanarchistischen Tradition.

Dafür steht in Berlin beispielsweise der Veganladen Dr. Pogo in Neukölln – und bald wohl das geplante Cafe Radikalecker. Auf der Crowdfunding-Seite Startnext bitten die Menschen hinter der Idee gerade um Unterstützung. 40.000 Euro sind das Ziel der Kampagne, die noch bis Ende Mai läuft, knapp über 8.000 Euro konnten bisher bereits gesammelt werden.

Als Belohnungen für Backer_innen gibt es unter anderem Taschen, vegane Kondome, Kochbücher oder auch Gutscheine für das Veganversand-Kollektiv Roots of Compassion aus Münster oder die vegane Pizzeria La Stella Nera in Berlin-Neukölln.

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