Foodsharing-News: „Too Good To Go“ und „Share The Meal“

Eine lokale Foodsharing-Station in Hamburg (Foto: Robert Ott)

Eine lokale Foodsharing-Station in Hamburg (Foto: Robert Ott)

Die Idee des Foodsharing – Lebensmittelverschwendung reduzieren und Bedürftigen helfen, einfach organisiert durch Apps und Web-basierte Dienste – gewinnt immer mehr an Popularität. Kürzlich erschienen zwei neue Angebote, die sich vom Foodsharing-Gedanken inspirieren ließen.

Too Good To Go kann nicht nur als iOS- oder Android-App verwendet werden, sondern auch im Browser. Der Dienst, der 2015 in Dänemark erstmals online ging, soll vor allem Gastronomie-Betrieben helfen, die Verschwendung von Lebensmitteln so gering wie möglich zu halten. Hungrige können Gutscheine für teilnehmende Restaurants kaufen und in bestimmten Zeitfenstern übrig gebliebenes Essen dort abholen. In Berlin ist beispielsweise das rennomierte vegane Restaurant Kopps mit dabei.

Share The Meal hat eine andere Zielrichtung und ist auch eher ein theoretisches Foodsharing-Angebot. Die App ist vom World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen höchstselbst autorisiert. Die Idee ist simpel: Die weitaus meisten von uns können problemlos täglich essen, ob zuhause oder unterwegs. Für viele Menschen weltweit ist das anders.

Mit Share The Meal können wir unser Essen virtuell teilen und per Smartphone-Touch 40 Cent spenden, womit einem Menschen durch das WFP eine Mahlzeit finanziert wird. Auch größere Beträge – Essen für eine Woche, für ein Jahr etwa – sind möglich. Insofern ist Share The Meal eher eine mobile Spendenplattform – aber trotzdem dem Foodsharing-Ideal verhaftet, dass die Versorgung mit Essen kein Privileg sein darf.

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