No Death Challenge: Indie-Entwickler verspricht 1000 Dollar-Preis für perfekten Run seines Spiels

Ein Youtube-Screenshot von "Super Rude Bear Ressurrection"

Ein Youtube-Screenshot von „Super Rude Bear Resurrection“

Alex Rose ist einer der kommenden Stars der Indie-Games-Szene: Der Mittzwanziger aus England hat bereits einige Aufmerksamkeit erregt bei Game Jams und veröffentlicht am 2. Mai für PS4 und Steam sein erstes „richtiges“ Spiel: Super Rude Bear Resurrection. Der Platformer  gehört zum „Masocore“ genannten Subgenre der ultraschweren Jump’n’Runs, die nur durch trial and error und vielfaches Sterben durchgespielt werden können.

Damit steht SRBR in der Tradition von absoluten Indie-Klassikern wie I Wanna Be The Guy oder Super Meat Boy. Der besondere Twist bei dem unhöflichen Bären: Nach einem Tod bleibt dessen Leiche am Ort des tragischen Unglücks liegen und bietet der neuen, lebendigen Figur potentiell Schutz vor einer gefährlichen Spielsituation. So wird jeder neue Durchgang leichter als der vorherige. Dennoch ist es laut Rose absolut möglich, das Spiel durchzuspielen, ohne zu sterben.

Und genau diese Tatsache nutzt der Entwickler jetzt für einen kalkulierten Publicity-Stunt: Rose hat auf Youtube einen Wettbewerb ausgerufen und verspricht für den ersten perfekten Run seines neuen Spiels ein Preisgeld von 1000 US-Dollar:

Veröffentlicht hat Rose die Challenge unter anderem auf dem Reddit-Forum r/speedrun, einem der Treffpunkte der weiterhin wachsenden Speedrunszene. Der Wettbewerb ist eine sehr effiziente Marketing-Aktion: Das Preisgeld wird dem Spiel post-launch eine sehr starke Präsenz bei der Streaming-Plattform Twitch, bei Youtube und in der Speedrun-Szene sichern.

Bleibt nur die Frage, wie lang der Wettbewerb dauern wird; No Death Runs von anderen Masocore-Plattformern existieren, mussten von den Spieler_innen aber hart erkämpft werden – und waren auch nicht mit einem solchen finanziellen Anreiz verbunden.

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