Google meets Raspberry Pi: Selbstbau-Kit für „Google Home“-Assistent

Nach dem Basteln: Ein Pi-Google Home im Eigenbau (Screenshot von Youtube)

Nach dem Basteln: Ein Pi-Google Home im Eigenbau (Screenshot von Youtube)

„Home“ heißt Googles Antwort auf den Trend zu sprachgesteuerten digitalen Assistenten: Ein formschönes, weißes Gerät, das durch die Integration von Google-Diensten nach Aufforderung alle möglichen Aufgaben erledigen kann. Das funktioniert auch ziemlich gut, meint chip.de im Test, und könnte Amazon Echo gut Konkurrenz machen. In den USA ist Google Home zum Preis von 129 US-Dollar (rund 120 Euro) bereits erhältlich.

Wer das etwas zu teuer findet für wenig mehr als eine Rechner-Einheit, ein Mikrofon und einen Lautsprecher, kann frohlocken: In Zusammenarbeit mit der Raspberry Pi Foundation, Machern des „30-Dollar-Computers“ Raspberry Pi, hat Google jetzt einen Selbstbau-Kit herausgebracht. Das Besondere: Der Bausatz wird mit der neuesten Ausgabe des offiziellen Pi-Magazins MagPi vertrieben – so wie früher die Detektiv-Sets oder Urzeit-Krebse in Yps- und Micky Maus-Heften.

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Gatebox: Eine virtuelle Partnerin für die Einsamen dieser Welt

Azuma Hikari, der erste verfügbare Charakter für die Gatebox (Screenshot von Youtube)

Azuma Hikari, der erste verfügbare Charakter für die Gatebox (Screenshot von Youtube)

Japans Popkultur ist sehr speziell: Obwohl Mangas, Anime, J-Pop und Co. weltweit sehr viele Fans haben, werden die Erzeugnisse des kleinen Inselstaates häufig belächelt, gerade von Befürwortern einer Dichotomie von Hochkultur vs. niedere Kultur. Für handfeste Kritik sorgt dabei mitunter die Darstellung weiblicher Charaktere: Hypersexualisiert und nicht selten an Pädophilie grenzend seien die Zeichnungen und 3D-Modelle.

Unbeeindruckt davon verfolgen Millionen häufig junger Männer auf der ganzen Welt regelmäßig mit Hingabe die Abenteuer ihrer virtuellen Angebeteten. In einem kulturellen Klima, in dem Einsamkeit und selbstgewählter sozialer Ausstieg keine Randerscheinungen mehr sind – weder in Japan noch anderswo – hat sich mittlerweile eine Subkultur gebildet, die ihren Waifus (japanische Aussprache des englischen Wortes wife) ewige Treue schwören.

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