Google meets Raspberry Pi: Selbstbau-Kit für „Google Home“-Assistent

Nach dem Basteln: Ein Pi-Google Home im Eigenbau (Screenshot von Youtube)

Nach dem Basteln: Ein Pi-Google Home im Eigenbau (Screenshot von Youtube)

„Home“ heißt Googles Antwort auf den Trend zu sprachgesteuerten digitalen Assistenten: Ein formschönes, weißes Gerät, das durch die Integration von Google-Diensten nach Aufforderung alle möglichen Aufgaben erledigen kann. Das funktioniert auch ziemlich gut, meint chip.de im Test, und könnte Amazon Echo gut Konkurrenz machen. In den USA ist Google Home zum Preis von 129 US-Dollar (rund 120 Euro) bereits erhältlich.

Wer das etwas zu teuer findet für wenig mehr als eine Rechner-Einheit, ein Mikrofon und einen Lautsprecher, kann frohlocken: In Zusammenarbeit mit der Raspberry Pi Foundation, Machern des „30-Dollar-Computers“ Raspberry Pi, hat Google jetzt einen Selbstbau-Kit herausgebracht. Das Besondere: Der Bausatz wird mit der neuesten Ausgabe des offiziellen Pi-Magazins MagPi vertrieben – so wie früher die Detektiv-Sets oder Urzeit-Krebse in Yps- und Micky Maus-Heften.

Weiterlesen

iPhone 7: Netzwelt macht sich lustig über fehlenden Kopfhöreranschluss

Gestern wurde das iPhone 7 mit der üblichen reveal-Show angekündigt. Überraschungen gab’s keine: Besseres Kamera-System, besseres Display, besserer Prozessor, wasserdicht. All das war vorher bereits bekannt. Dass trotzdem ein solches Aufhebens gemacht wird um ein paar Neuerungen, sorgte schon im Vorfeld der Veranstaltung für Spott:

How Apple’s iPhone 7 reveal will play out today

Deutlich mehr reiben sich User_innen und Kritik aber an der fragwürdigen Entscheidung, den analogen Kopfhöreranschluss zu entfernen. Eine der offiziellen Begründungen – jetzt sei das iPhone wasserdicht – sorgt für Kopfschütteln, da sehr viele wasserdichte Android-Smartphones mit der Buchse auskommen. Den neuen drahtlosen AirPods-Kopfhörern wird vorhergesagt, dass sie aufgrund ihrer Größe tendenziell leicht verloren gehen könnten.

Weiterlesen

Absage wegen Trump: Apple entzieht US-Republikanern die Unterstützung

Donald Trump 2015 (Foto: Flickr-User <a href="https://www.flickr.com/photos/80038275@N00/">Michael Vadon</a>, Ausschnitt, Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/>CC BY-SA 2.0</a>)

Donald Trump 2015 (Foto: Flickr-User Michael Vadon, Ausschnitt, Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Es gehört zu den Ritualen im politischen Establishment der USA: Der Tanz um Geld, Einfluss und PR. Gerade die Präsidentschaftswahlkämpfe sind horrende teuer, und hohe Spendeneinnahmen oder besonders großzügige Unterstützungen machen regelmäßig nationale Schlagzeilen. Große Unternehmen setzen dabei traditionell auf Diversifizierung und unterstützen beide politischen Lager sowie verschiedene Kandidat_innen, um sich möglichst breite Unterstützung für ihre Anliegen zu sichern. Das ist übrigens auch in Deutschland nicht anders.

Weiterlesen

Besuch vom FBI: Reddit löscht „Kanarienvogel-Statement“ aus Transparenzbericht

Ein Beispiel für ein Kanarienvogel-Statement, auch bekannt als "warrant canary"

Ein Beispiel für ein Kanarienvogel-Statement oder „warrant canary“

Die Administratoren der Social Media-Seite Reddit haben gestern ihren Transparency Report für 2015 veröffentlicht, der Auskunft gibt über die Speicherung oder Verwendung von Daten und die Wahrung der User-Privatsphäre. Es ist nach 2014 der zweite Report dieser Art des US-Unternehmen, und er bekommt einige Aufmerksamkeit wegen eines Textbausteins – der nicht im Text steht. Reddit ließ in dem Bericht ein so genanntes „Kanarienvogel-Statement“ weg, auf englisch warrant canary, und weist damit auf die Tatsache hin, dass die US-Regierung in einer geheimen Anfrage die Herausgabe von Daten durch Reddit erwirkt hat.

Weiterlesen

Apps für Geflüchtete: Sprache, Orientierung, Teilhabe

Wir erinnern uns: „Geflüchtete mit Smartphones? Und die wollen hilfsbedürftig sein?“ Die meisten dieser Stimmen sind mittlerweile zum Glück verstummt, seit einer breiten Mehrheit in Politik und Gesellschaft bewusster wird, dass ein Internetzugang kein Luxus ist, sondern Menschenrecht sein sollte. Im Gegenteil: Viele Unternehmen und Initiativen nehmen die relativ breite Digitalisierung der Ankommenden – rund 80% sollen Zugang zu Smartphones haben – als Anlass, Hilfs-Apps zu programmieren, um Informationen und Unterstützung schnell und einfach zu verbreiten. Eine Auswahl:

 

Sprache

Viele der Apps widmen sich der Aufgabe, die Sprachbarriere etwas zu verringern. In RefuChat beispielsweise kann aus einer Liste viel benutzter Phrasen ausgewählt werden, die anschließend übersetzt und per Text oder Sprachausgabe ausgegeben werden. Das Programm beherrscht unter anderem Deutsch, Englisch und Arabisch und beruht auf dem crowdgefundeten und -gesourcten Projekt Refugee Phrasebook. Eher auf dem nachhaltigen Erlernen von Deutsch als Zweitsprache für Erwachsene liegt der Fokus der App phase6, die in Zusammenarbeit mit dem renommierten Fremdsprachenverlag Hueber veröffentlicht wurde.

Weiterlesen

„ThingMaker“: Mattel will 3D-Druck und -Design in den Mainstream bringen

Die ThingMaker Design-App (Screenshot Google Play Store)

Die ThingMaker Design-App (Screenshot Google Play Store)

3D-Drucker wurden schon häufig als das next big thing bezeichnet. Bisher blieb der Erfolg im Mainstream aber aus: Gute Geräte sind zu teuer, günstige zu schlecht, CAD-Programme (computer aided design, Modellierung) zu komplex – und auch der Nutzen von kleinem, buntem Plastikzeug ist begrenzt. Der US-Spielzeug-Gigant Mattel startet jetzt einen Versuch: Der „ThingMaker“ soll bald in Spielzimmern weltweit stehen. Die echte Überraschung ist jedoch, dass das Unternehmen gleichzeitig eine App veröffentlicht hat: Eine einfache, leicht zugängliche CAD-Anwendung.

Weiterlesen

Ende der Akku-Misere? Chinesischer Smartphone-Hersteller Oukitel verspricht 15 Tage Laufzeit

Screenshot Gearbest Oukitel K10000

Screenshot der Preorder-Seite für das Oukitel K10000 auf gearbest.com

Nachdem vor ein paar Jahren Huawei mit gut ausgestatteten und aggressiv günstigen Smartphones den globalen Markt überraschte, könnte jetzt wieder ein chinesischer Hersteller mit einem PR-Coup in den Handy-Markt einsteigen. Oukitel prescht mit den vollmundigen Versprechungen von 10 bis 15 Tagen Laufzeit seines Modells K10000 jedenfalls in eine Nische, die Endverbraucher schon länger beschäftigt: die Akku-Misere.

Weiterlesen