Crowdfunding-Projekt für veganes Kollektiv in Berlin

Veganismus ist trending – immer noch – und seit Jahren steigt die Zahl von Menschen, die versuchen, ihr Leben so weit wie möglich ohne tierische Produkte zu leben. Neben den ethischen Beweggründen, die bei einer solchen Entscheidung fast immer zentral sind, führt die andauernde Mainstream-Präsenz des veganen Gedankens aber auch zu einer Verdünnung eben dieser ethischen Ursprünge.

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Mit dadamachines ist die Welt dein Drumcomputer

Eine echter Schlagzeuger braucht kein teures Drumkit, um große Kunst zu erzeugen: Gerade Straßenmusiker_innen trommeln virtuos auf Töpfen, Eimern oder sonstigen Klangkörpern herum. Einem Drumcomputer hingegen bleibt solche Improvisation verwehrt: Er braucht immer eine oder mehrere Sounddateien oder analoge Synthesizer als Klangquellen, die dann in einem Rhythmus arrangiert werden.

So war das zumindest bis jetzt: Denn mit dadamachines hat der Berliner kreative Techniker Johannes Lobihler nun ein Gerät vorgestellt, das die Welt der natürlichen Klangkörper auch für elektronische Musik öffnet. Mit dem Hauptmodul „Automat“ werden bis zu 12 Motoren bzw. „Schläger“ angesteuert. Wie diese dann Sounds erzeugen, bleibt der Phantasie überlassen:  Wassergläser oder Klangschalen anschlagen, Behälter mit Kleinteilen bewegen und zum Vibrieren bringen oder ganz klassisch mit Schlegeln und Trommeln.

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Back the Veg #6 – Aktuelle vegane Crowdfunding-Projekte auf Kickstarter

Seit dem letzten Teil der Reihe „Back the Veg“ ist bereits ein dreiviertel Jahr vergangen. Eine lange Zeit, in der ich hin und wieder Kickstarter und andere Crowdfunding-Plattformen nach veganen Projekten durchsucht, aber nicht viel Interessantes gefunden hatte. Jetzt scheint wieder mehr los zu sein: Hier sind vier vielversprechende Kampagnen, die derzeit um Unterstützung werben:

Vegan Connections ist ein Magazin-Projekt aus Schottland, das sowohl einen umfangreichen Webauftritt betreibt als auch eine vierteljährliche kostenlose Printausgabe herausgibt. Die Macher_innen scheinen sehr aktiv zu sein: Neben dem redaktionellen Inhalt von Heft und Seite zeichnet die Gruppe auch verantwortlich für Workshops, eine Konzertreihe und ein jährliches Festival. Löblich!

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Uplifting News: Muslimische Gruppen sammeln Geld zur Beseitigung von Vandalismus an jüdischem Friedhof

Ein Screenshot der Crowdfunding-Kampagne "Muslims Unite to Repair Jewish Cemetery"

Ein Screenshot der Crowdfunding-Kampagne Muslims Unite to Repair Jewish Cemetery

Es war sichtbar nach dem Brexit und jetzt nach Donald Trumps Amtseinführung: Unmittelbar nach diesen beiden Erfolgen für die politische Rechte wuchsen die Zahlen von rassistischen Angriffen und Drohungen. Jüngst wird in den USA ein Anstieg von antisemitischen Vorfällen registriert . Die Sorge: Mit einem Präsidenten, der von der Alt Right gefeiert wird und die rechte Ikone Steve Bannon zum Berater hat, fühlen sich Fremdenfeinde und Antisemiten sicher, ihre Neigungen öffentlich auszuleben.

In diesem Klima sind so genannte uplifting news – also aufbauende, positive Nachrichten – nötiger denn je. So freut sich heute die (liberale) Netzgemeinde über die Meldung, dass ein Crowdfunding-Projekt von Muslimen für jüdische Menschen sehr erfolgreich ist und innerhalb eines Tages das Dreifache seines finanziellen Ziels an Unterstützung sammeln konnte.

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Kwiggle: Das kleinste Faltrad der Welt auf Kickstarter

Falt- oder Klappräder sind keine neue Erfindung: Bereits 1878 wurde in England das weltweit erste Patent für ein klappbares Rad eingereicht. Populär wurden die einfach tragbaren Fahrräder allerdings erst in den 1960er und -70er Jahren. Im Zuge von Energiewende und einem generellen Umdenken in der urbanen Mobilität sind Falträder seit Jahren wieder im Trend.

Aus Hannover kommt jetzt eine Innovation in dem Feld: Der Ingenieur Karsten Bettin hat mit dem „Kwiggle“ das kompakteste und kleinste Faltrad der Welt entworfen. Mit rund 60% der Größe von ähnlichen Produkten bei 8,5 kg Gewicht sei der Kwiggle eine Klasse für sich. Zusammengefaltet sei das Rad sogar klein genug, um als Handgepäck mit an Bord eines Flugzeuges genommen zu werden.

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Der Mensch als Akku: Neue Smartwatch wird von Körperwärme angetrieben

Die Matrix Power Watch (Screenshot von Youtube)

Die Matrix Power Watch (Screenshot von Youtube)

37 Grad Celsius: Das ist die durchschnittliche Körperwärme eines Menschen, die unser Organismus trotz Wind, Wetter und widrigen Umständen erstaunlich akkurat aufrechterhält. Eine beeindruckende Leistung, schließlich verbrennt ein durchschnittlicher Mensch rund 2000 kcal pro Tag, was etwa 2,3 Kilowattstunden entspricht. Könnte man bei der ganzen Energieerzeugung nicht vielleicht etwas abzweigen – zum Beispiel zur Versorgung unserer so überaus wichtigen persönlichen Elektronik-Gadgets, die ja heutzutage nicht selten unter chronischer Akku-Schwachheit leiden?

Das dachte sich auch die US-Firma Matrix und entwickelte eine Smartwatch, die ihren gesamten Energiebedarf durch die Körperwärme ihres „Wirtes“ deckt und somit niemals aufgeladen werden muss. Die „Matrix Power Watch“ enthält Kühlrippen an ihrem Gehäuse, die dafür sorgen, dass zwischen Uhr und Arm stets ein Wärmeunterschied herrscht. Dieser Unterschied kann anschließend ausgenutzt werden, so dass die Uhr thermoelektrisch angetrieben werden kann.

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Smart-Gadget für Zuhause: Bonjour, ein intelligenter Wecker-Assistent

Self-improvement ist eines der Tech-Themen der Stunde: Neue Produkte müssen nicht nur schön sein und gut funktionieren, sondern auch den Arbeitsalltag und Privatleben optimieren. Welche Formen solche neuen Gadgets annehmen können, zeigt beispielsweise die Smart-Lampe Peak, die vor kurzem bei Kickstarter scheiterte; zu abstrakt war wohl die Idee, dass eine Lampe nur mit Farbimpulsen und Textnachrichten eine richtige „Assistentin“ sein könne.

Vielversprechender ist da Bonjour – ein smarter Wecker, der gerade ebenfalls auf der Crowdfunding-Seite Kickstarter angeboten wird. Die Hersteller-Firma Holi aus Lyon in Frankreich verspricht einiges: Bonjour spricht und versteht Sprache und soll so tatsächlich viele Assistenten-Aufgaben erledigen können.

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„WaterSeer“: Kondensations-Brunnen holt täglich 37 Liter Trinkwasser aus der Luft

Der Kopf eines "Water Seer"-Geräts (Screenshot von Vimeo)

Der Kopf eines „WaterSeer“-Geräts (Screenshot von Vimeo)

Der Zugang zu sauberem, reinem Trinkwasser ist ein Luxus, der fast 800 Millionen Menschen auf der Erde versagt bleibt. Ursachen dafür können politischer, ökonomischer oder auch ökologischer Natur sein: Regionen in Ostafrika beispielsweise erleben regelmäßig Dürreperioden und wurden jahrzehntelang von Kriegen und Bürgerkriegen verwüstet.

Ein simples Gerät des US-amerikanischen Unternehmens VICI Labs könnte das Problem der Wasserversorgung und -verteilung in solchen Regionen entspannen: Der WaterSeer (englisch für „Wasser-Seher“ oder „Wasser-Prophet“) kann täglich bis zu 37 Liter reines, trinkbares Wasser bereitstellen. Die Besonderheit: Das Gerät ist kein traditioneller Brunnen, sondern gewinnt das Wasser durch Kondensation aus der Luft.

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Ein Mittel gegen Sound Pollution: „Muzo“ verspricht eine persönliche Zone der Stille

Der Aufbau eines "Muzo" (Screenshot von Youtube)

Der Aufbau eines „Muzo“ (Screenshot von Youtube)

Es klingt wie Science-Fiction und die Erfüllung einiger Träume geräuschgeplagter Großstadtmenschen: Das unscheinbare, flache Gadget Muzo soll eine „persönliche Zone der Stille“ erschaffen können. Was steckt hinter diesem vollmundigen Versprechen?

Bei näherem Hinsehen ist Muzo kein Zauberwerk, sondern eine relativ gewöhnliche Mischung aus Lautsprecher und Vibrationsmotor. Angebracht an einer glatten Oberfläche soll es den Raumsound und damit das Wohlbefinden von Menschen auf drei unterschiedliche Weisen beeinflussen können.

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Panzer-PC für Paranoide: „ORWL“ schützt Daten in unknackbarem Case

Spätestens seit Snowden und der NSA-Affäre wissen wir: Daten und Kommunikation im Netz sind im Zweifelsfall alles andere als privat und sicher. Eine Antwort darauf kann verschlüsselte Kommunikation sein. Wer jedoch besonders vorsichtig ist, wertvolle Daten zu sichern hat – oder vielleicht einfach paranoid ist – sollte auch daran denken, Hardware zu schützen. Dafür gibt es jetzt einen maßgeschneiderten Panzer-PC, den „ORWL“.

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