Digitaler Widerstand gegen Trump: NASA und US-Umweltbehörde starten alternative Twitter-Accounts

Donald Trump und sein Team verloren keine Zeit: Unmittelbar nach der Amtseinführung unterzeichnete der neue US-Präsident eine ganze Liste von so genannten executive orders, direkte Anweisungen, die der Präsident ohne Unterstützung des Kongresses erlassen kann. Damit leitete er unter anderem den Rückzug der USA vom TPP-Handelsabkommen ein, erschwerte Förderungen für Organisationen, die Abtreibung befürworten, erhöhte die „Sicherheit“ der Grenze zu Mexiko und ließ zwei gestoppte kontroverse Pipeline-Projekte wieder anlaufen.

Andere Änderungen an Erscheinungsbild und policy der US-Präsidentschaft waren etwas subtiler, aber ebenso zügig umgesetzt: Bereits wenige Stunden nach der Amtseinführung verschwand eine Webseite zum Thema Klimawandel spurlos von dem Auftritt des Weißen Hauses. Die Botschaft ist klar und deutlich: Von nun an wird die US-Regierung den Klimawandel nicht mehr als das behandeln, was er ist – belegter Fakt und wissenschaftlicher Konsens weltweit –, sondern als eine „Theorie“ unter vielen.

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