Kickstarter gone bad: Coole Kühltasche mutiert zum Crowdfunding-Desaster

Screenshot der Kickstarter-Seite des Coolest Cooler

Screenshot der Kickstarter-Seite des Coolest Cooler

Es fing so gut an für die außergewöhnliche Kühltasche Coolest Cooler: 13 Millionen US-Dollar und damit der am zweithöchsten gefundete Kickstarter aller Zeiten für ein Konzept, das scheinbar an alles gedacht hatte und nicht zu Unrecht als „portable Party“ bezeichnet wurde. Der Coolest war innovativ, fun und dabei nicht einmal zu teuerearly bird-Backer bekamen ihn für 165 Dollar, der reguläre Kickstarter-Reward für ein Gerät plus Versand in die USA kostete 185 Dollar.

Doch der Erfolg scheint Entwickler Ryan Grepper und sein Team überwältigt zu haben: Rund 36 000 der Backer haben ihren Coolest noch nicht erhalten, obwohl die Auslieferung für Februar 2016 vorgesehen war. Bei Amazon ist das Produkt währenddessen mit sofortigem Versand erhältlich – die Crowdfunding-Crowd ist verständlicherweise stinksauer. Dass Grepper jetzt anbietet, die Auslieferung an Kickstarter-Kund_innen für einen einmaligen Betrag von 97 Dollar zu beschleunigen, macht das PR-Desaster nur noch schlimmer.

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