Energiewende in den USA: Atlanta will in 20 Jahren 100%-Ziel erreichen

Atlanta im US-Bundesstaat Georgia

Atlanta im US-Bundesstaat Georgia

Die globale Energiewende schwächelt in den letzten Jahren. Begleitend zum Aufstieg des Rechtspopulismus – etwa in den USA, England, Australien, Polen oder Ungarn – kommen Solarenergie, Windkraft und Co. unter Druck: Zum guten Ton „volksnaher“ Populisten gehört häufig eine Leugnung des Klimawandels und die Rückbesinnung auf fossile Brennstoffe. Kein Wunder: Donald Trump etwa hatte mit seinem Versprechen, den Bergbau zu „retten“ und Kohle wieder zu priorisieren, viele Wähler_innen gewonnen.

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Schwerer Schlag für UK-Solarindustrie: Massive Steuererhöhungen von bis zu 800% ab April

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Für die Solarbranche im Vereinigten Königreich bricht bald eine harte Zeit an: Wie der Independent berichtet, wird voraussichtlich ab April eine Steuerbefreiung für Unternehmen gestrichen, die Elektrizität aus kleinen Solaranlagen für den Eigenbedarf nutzen. Der Schritt wird demnach in einer effektiven Steuererhöhung für die Anlagen von bis zu 800% resultieren.

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Glossar „Alt Right“: Neue Rechte in den sozialen Medien – Eine Einführung

Illustration Alt Right

Von Robert Ott

Das Jahr 2016 geht seinem Ende zu. In den letzten sechs Monaten haben zwei Ereignisse die Welt geschockt, die noch vor einer Weile als undenkbar galten: Das Brexit und der Sieg Donald Trumps im Rennen um die US-Präsidentschaft. Zwei Entscheidungen, zwei Siege für die populistische Rechte, über deren mittel- und langfristige Auswirkungen nur spekuliert werden kann.

FIrst we take Manhattan, then we take Berlin

In Deutschland wird nun natürlich nervös in Richtung Herbst 2017 geschielt. An einem Termin zwischen dem 23. August und dem 22. Oktober findet die Wahl des 19. Deutschen Bundestags statt, und die Sorge vor einer immer stärkeren AfD ist real: Sie ist, zusammen mit Pegida, ohne Zweifel die deutsche Vertretung der neuen Rechten.

Die Frage ist dabei nicht nur: Wie, wenn überhaupt, kann man einer breiten, von Mainstream-Politik frustrierten rechtsorientierten Wählerschaft klarmachen, dass Populismen, simplifizierte und verkürzte Ansätze und ethnischer Nationalismus weder in England, noch in den USA, noch in Deutschland Probleme lösen werden?

Die Frage ist auch: Wie geht man mit der neuen jungen Rechten in den sozialen Medien um, der selbsternannten „Alt Right“ oder Alternativen Rechten? Seit klar ist, dass Steve Bannon der ranghöchste Berater des neuen Präsidenten Trump wird, bemerken auch große deutsche Medien wie Welt oder Spiegel den Paradigmenwechsel: Bannon ist der Vorstandsvorsitzende von Breitbart News, einer der ideologischen Geburtsorte und Stützpunkte der Alt Right. Damit ist sie in dem von ihr eigentlich so verhassten politischen Establishment angekommen.

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England: Brexit-Befürworter blamiert sich im Radiointerview

Gespenst Brexit: Seit der überraschenden Entscheidung für das Verlassen der EU sind selbst viele der ehemaligen „Leave“-Befürworter im Vereinigten Königreich skeptisch geworden. Das einst glorreiche britische Pfund stürzt ab, die prominenten Anti-EU-Wahlkämpfer Boris Johnson und Nigel Farage hatten dreist gelogen – und die düpierte Rest-EU drängt auf einen schnellen und ökonomisch schmerzhaften Austritt, der wohl im kommenden Frühjahr beginnen wird.

Leave what?

Doch nicht alle, die gegen den Verbleib gestimmt hatten, sehen eine düstere Zukunft. Der selbständige Elektriker Ashley (Nachname unbekannt) aus Pinner im Nordosten Londons rief gestern in einer Radio-Talkshow des Senders LBC an, um seine Unterstützung für das Brexit zu bekräftigen. Er begrüße, dass die UK nach dem Austritt wieder „volle Kontrolle über die eigenen Gesetze“ haben werde – ein beliebtes Argument im „Leave“-Lager. Dafür wäre er bereit, „kurzfristige ökonomische Nachteile“ in Kauf zu nehmen.

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Bot-Anwalt kämpft gegen Wohnungslosigkeit und für Geflüchtete

Screenshot von donotpay.co.uk

Screenshot von donotpay.co.uk

Am Anfang ging’s ganz simpel um Geld: Joshua Browder aus London störte sich an vermeintlich ungerechten Knöllchen in der englischen Hauptstadt, deren Straßenverkehr legendär chaotisch ist. Um das Verfahren für Einsprüche in solchen Fällen zu vereinfachen, konzipierte Browder eine Webseite mit einem „Robot-Rechtsanwalt“, der nach ein paar simplen Fragen automatisiert das Einspruch-Schreiben fertigstellte. DoNotPay wurde unerwarteterweise sehr populär und focht über 250.000 Knöllchen an.

Mit der Zeit, so erzählte Browder arstechnica UK, wurde klar, dass viele Menschen die Unterstützung eines kostenlosen virtuellen Rechtsanwalts gebrauchen können – und das bestimmt nicht nur in Bußgeldangelegenheiten. So wurde die Webseite erweitert, zunächst um die Funktion, Erstattungen für verspätete Flüge und Zugfahrten einzufordern.

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Wo früher Regenwald stand, schwimmen bald Solarzellen

Der Balbina-Stausee in Brasilien (Foto: Wikipedia-User Seabirds)

Der Balbina-Stausee in Brasilien (Foto: Wikipedia-User Seabirds)

England macht’s vor, Brasilien zieht nach: Während bei London gerade die größte schwimmende Solaranlage der Welt entsteht, hat auch die brasilianische Regierung ein Solarprojekt auf dem Wasser angekündigt. Auf dem Balbina-Stausee im Norden Brasiliens soll bis 2017 eine 50 000 Quadratmeter große Solaranlage entstehen. Das Projekt hat besondere Brisanz, da der in den 1980er Jahren geflutete Stausee als eines der größten Umweltverbrechen des Landes gilt.

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Bei London entsteht die größte schwimmende Solaranlage der Welt

Ein paar Kilometer südwestlich von London liegt das Queen Elizabeth II Reservoir, ein künstliches Wasserbecken mit stattlichen 20 Milliarden Litern Fassungsvermögen. Hier wird gerade ein Projekt realisiert, dass in Europa Vorbildfunktion haben könnte: die Installation der größten schwimmenden Solaranlage der Welt.

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Veganer Shitstorm: Burgerkette schießt sich mit unsensiblen Sprüchen ins eigene Bein

Gourmet-Burger sind ein kulinarischer Trend der letzten Jahre. McDonalds-Flachpappen sind out, die überwiegend jüngere Kundschaft heute möchte innovative Kreationen, eine anspruchsvolle Präsentation und immer häufiger auch Bio- und/oder vegane Zutaten. Eine der größten Ketten dieser Ausrichtung auf dem UK-Markt ist Gourmet Burger Kitchen – die es sich jetzt allerdings mit einer unnötig unsensiblen Marketing-Kampagne mit Vegetariern und Veganern verscherzt haben.

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