„Real Vegan Cheese“ – Biohacker arbeiten an synthetischem Käse

Fleisch, Eier, Shrimps – die biotechnologische Forschung zu rein pflanzlichen Imitationen von tierischen Lebensmitteln boomt. Anders als die meisten dieser Projekte, die mit viel Aufwand, Investoren-Geld und PR betrieben werden, wirkt Real Vegan Cheese erfrischend sympathisch. Eine kleine, bunt gemischte Community von selbst ernannten Biohackern arbeitet an dem Projekt – die Erzeugung von „echtem veganem Käse“ – komplett in ihrer Freizeit.

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Vegane „Labor-Shrimps“ gegen moderne Sklaverei

Erst Fleisch und Eier, jetzt Shrimps: Biotechnologisch erzeugte Ersatzstoffe für tierische Nahrungsmittel gelten als eines der next big things. Wie beim „Rindfleisch“ von Memphis Meats und dem „echten Eiweiß“ von Clara Foods geben sich auch New Wave Foods nicht damit zufrieden, aus pflanzlichen Zutaten etwas zu mixen, das in etwa so schmeckt wie ein Shrimp. Stattdessen verwenden diese neuen fake meat-Hersteller teils aufwendige Verfahren, um ein bestimmtes Nahrungsmittel zu synthetisieren. New Wave Foods nutzen dabei Rotalgen als Grundlage, ein von Shrimps bevorzugtes Futter, das ihnen ihre charakteristische pinke Färbung verleiht.

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Ethik und Öko: „Falsches“ vs. „natürliches“ Fleisch

Getrockneter Tofu - noch "fake" oder schon "natürlich"? (Foto: Wikipedia-User Sltan)

Tofu – schon „fake“ oder noch „natürlich“? (Foto: Wikipedia-User Sltan, Ausschnitt)

Eine der häufigsten Diskussionen zwischen Menschen, die vegan leben und solchen, die das nicht tun, dreht sich um fake meat – das „falsche“ Fleisch, Ersatzprodukte, pflanzliche Burger, Wurst und Käse. Impliziert wird häufig, dass man mit veganer Ernährung doch (mutmaßlich) so viel richtig mache in Sachen Nachhaltigkeit und Gesundheit – warum dann etwas „Unnatürliches“ zu sich nehmen? Auch die Medien schießen gerne mit: „So ungesund ist vegetarischer Fleischersatz“, schreibt etwa jüngst der Kölner Stadt-Anzeiger. Das beliebte Argument: Wenn sie schon nicht so gut schmeckten, sollten die Produkte doch „wenigstens“ gesünder sein als echtes Fleisch.

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Memphis Meats: Labor-Fleisch als Nahrungsmittel der Zukunft?

Ein lab grown meaball von Memphis Meats (Screenshot von Youtube)

Ein Labor-„Fleischbällchen“ von Memphis Meats (Screenshot von Youtube)

Neue Entwicklungen in dem Bereich „Labor-Fleisch“: Am morgigen 4. Februar geht das US-Startup Memphis Meats an die Öffentlichkeit mit einer Investoren-Vorstellung bei der Biotech-Venture-Capital-Gesellschaft Indie Bio in San Francisco. Bereits jetzt verbreitet Memphis Meats eine Pressemitteilung und ein Video mit dem vollmundigen Versprechen, man wollte für die Nahrungsmittelindustrie das sein, was Autos für den Mobilitätssektor waren; ein radikaler Gamechanger also.

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