Sega und Brasilien: Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte

Ein Sega Mega Drive (Foto: Bill Bertram/Pixel8, Lizenz: CC BY_SA 3.0)

Ein Sega Mega Drive (Foto: Bill Bertram/Pixel8, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Die Nachricht ist skurril genug, dass sie sogar in deutschen Medien Erwähnung fand: Das Sega Mega Drive, im kollektiven popkulturellen Bewusstsein immer ein unglücklicher Zweiter zum Super Nintendo, wird neu aufgelegt – und zwar in Brasilien. Die neue Konsole soll einen SD-Karten-Slot enthalten für ROMs von Spielen, aber auch die alten Module aufnehmen können.

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Back to Basics: „Line Wobbler“ ist ein experimentelles 1D-Videospiel

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Videospiele galten hierzulande noch bis weit in die 90er hinein als Kinderkram, pure Verblödung, lowest of the low in der Kulturindustrie. Dass auch sie eine Form von Kunst sind – mal Mainstream, mal Indie, mal artsy – ist in der deutschen und europäischen Kulturlandschaft ein noch relativ neues Sentiment.

Wie kunstvoll und faszinierend es aussehen kann, wenn innovative Designer mal back to basics gehen, anstatt neue Höchstleistungen in Photorealismus anzustreben, zeigt Line Wobbler. Der in London lebende Entwickler des experimentellen Spiels, Robin Baumgarten, nennt es „an experiment in minimalism“, was vor allem auf die Spiel-„Welt“ bezogen ist: Nicht in einer zwei- oder dreidimensionalen, sondern in einer eindimensionalen Umgebung findet das Abenteuer statt.

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