Retropie: Das 35-Euro-Emulationswunder für Retro-Konsolen

Die Wunderkiste: Ein Raspberry Pi Mini-Computer (Foto: Robert Ott)

Die Wunderkiste: Ein Raspberry Pi Mini-Computer (Foto: Robert Ott)

Als Freund von Retro-Videospielen – besonders der golden era von 16-Bit und 90er Jahre – habe ich eine kleine Sammlung von Konsolen und Spielen zuhause. NES, Mega Drive, SNES, N64 und auch ein paar Exoten wie das Neo Geo stehen herum und werden hin und wieder mit Freude gespielt.

Doch keine Sammlung kann wirklich vollständig sein, vor allem aus finanziellen Gründen. Um all die Perlen, Obskuritäten und sündhaft teuren Spiele, die es im Games-Universum gibt, trotzdem zu erfahren, kann man auf Emulation zurückgreifen. Ich mochte das nie so richtig: Irgendwo passierte ein emotionaler disconnect, wenn ich erst ein Programm in Windows öffnen und ein ROM aus einer Liste auswählen musste.

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Ende einer Ära: Diesen Monat werden die wohl letzten Videorekorder hergestellt

Ein Teil meiner VHS-Sammlung

Ein Teil meiner VHS-Sammlung

Ich wuchs in einem bildungsbürgerlichen Klischee der 80er auf: Akademiker-Eltern, riesen Bücherwand, Fernseher ja, aber natürlich nur mit „den öffentlich-rechtlichen“: ARD, ZDF, WDR. Nach Elterndefinition grober Unfug kam ohnehin nicht auf den Schirm, bei der Große Pause-Diskussion um A-Team, Knight Rider etc. war ich also gleich zweifach außen vor.

Anfangs legte mein Vater auch noch großen Wert darauf, dass wir keine „Videoten“ wären. Videokassetten und -rekorder waren der verlängerte Arm der kulturlosen Horden des zeitgenössischen Hollywood und hatten demnach bei uns nichts zu suchen. Irgendwann um ’90 herum änderte sich das: Zu verlockend war wohl die Aussicht, wertvolle Filme und Sendungen aufzunehmen und zu archivieren. Meine Schwester und ich frohlockten.

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Intel Compute Stick und Co: Dongle-Computer machen dumme Bildschirme smart

 

Der Intel Compute Stick (Screenshot von intel.com)

Der Intel Compute Stick (Screenshot von intel.com)

Noch nie waren mobile Alltags-Rechner so günstig wie heute. Für 2-300 Euro Neupreis erfüllen sie die üblichen Wünsche: Browsing, Streaming, Office. Nur wer große Dateien bearbeiten, aktuelle Spiele spielen oder hinten am Bildschirm einen Apfel haben möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Ein neuer Trend könnte das weiter beschleunigen: Mini-Computer in Stick- oder Dongle-Form wie beispielsweise der Intel Compute Stick.

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