Der Mensch als Akku: Neue Smartwatch wird von Körperwärme angetrieben

Die Matrix Power Watch (Screenshot von Youtube)

Die Matrix Power Watch (Screenshot von Youtube)

37 Grad Celsius: Das ist die durchschnittliche Körperwärme eines Menschen, die unser Organismus trotz Wind, Wetter und widrigen Umständen erstaunlich akkurat aufrechterhält. Eine beeindruckende Leistung, schließlich verbrennt ein durchschnittlicher Mensch rund 2000 kcal pro Tag, was etwa 2,3 Kilowattstunden entspricht. Könnte man bei der ganzen Energieerzeugung nicht vielleicht etwas abzweigen – zum Beispiel zur Versorgung unserer so überaus wichtigen persönlichen Elektronik-Gadgets, die ja heutzutage nicht selten unter chronischer Akku-Schwachheit leiden?

Das dachte sich auch die US-Firma Matrix und entwickelte eine Smartwatch, die ihren gesamten Energiebedarf durch die Körperwärme ihres „Wirtes“ deckt und somit niemals aufgeladen werden muss. Die „Matrix Power Watch“ enthält Kühlrippen an ihrem Gehäuse, die dafür sorgen, dass zwischen Uhr und Arm stets ein Wärmeunterschied herrscht. Dieser Unterschied kann anschließend ausgenutzt werden, so dass die Uhr thermoelektrisch angetrieben werden kann.

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„WaterSeer“: Kondensations-Brunnen holt täglich 37 Liter Trinkwasser aus der Luft

Der Kopf eines "Water Seer"-Geräts (Screenshot von Vimeo)

Der Kopf eines „WaterSeer“-Geräts (Screenshot von Vimeo)

Der Zugang zu sauberem, reinem Trinkwasser ist ein Luxus, der fast 800 Millionen Menschen auf der Erde versagt bleibt. Ursachen dafür können politischer, ökonomischer oder auch ökologischer Natur sein: Regionen in Ostafrika beispielsweise erleben regelmäßig Dürreperioden und wurden jahrzehntelang von Kriegen und Bürgerkriegen verwüstet.

Ein simples Gerät des US-amerikanischen Unternehmens VICI Labs könnte das Problem der Wasserversorgung und -verteilung in solchen Regionen entspannen: Der WaterSeer (englisch für „Wasser-Seher“ oder „Wasser-Prophet“) kann täglich bis zu 37 Liter reines, trinkbares Wasser bereitstellen. Die Besonderheit: Das Gerät ist kein traditioneller Brunnen, sondern gewinnt das Wasser durch Kondensation aus der Luft.

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Ein Mittel gegen Sound Pollution: „Muzo“ verspricht eine persönliche Zone der Stille

Der Aufbau eines "Muzo" (Screenshot von Youtube)

Der Aufbau eines „Muzo“ (Screenshot von Youtube)

Es klingt wie Science-Fiction und die Erfüllung einiger Träume geräuschgeplagter Großstadtmenschen: Das unscheinbare, flache Gadget Muzo soll eine „persönliche Zone der Stille“ erschaffen können. Was steckt hinter diesem vollmundigen Versprechen?

Bei näherem Hinsehen ist Muzo kein Zauberwerk, sondern eine relativ gewöhnliche Mischung aus Lautsprecher und Vibrationsmotor. Angebracht an einer glatten Oberfläche soll es den Raumsound und damit das Wohlbefinden von Menschen auf drei unterschiedliche Weisen beeinflussen können.

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Ein Bär für alle Fälle: Die Smart-Remote „Bearbot“

Unsere Welt wird in immer größerem Ausmaß von elektronischen Geräten und gadgets geprägt. Smartphone, PC und Laptop, (Smart-)TV und Co. vernetzen uns 24/7 mit Freund_innen, Nachrichten und Content aus der ganzen Welt. Die Fülle an Möglichkeiten und Plattformen kann mitunter verwirrend wirken, und so ist es kein Wunder, dass Anbieter immer wieder versuchen, die eine Lösung zur integrierten, einheitlichen Bedienung unserer elektronischen Umgebung zu verkaufen.

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„Real Vegan Cheese“ – Biohacker arbeiten an synthetischem Käse

Fleisch, Eier, Shrimps – die biotechnologische Forschung zu rein pflanzlichen Imitationen von tierischen Lebensmitteln boomt. Anders als die meisten dieser Projekte, die mit viel Aufwand, Investoren-Geld und PR betrieben werden, wirkt Real Vegan Cheese erfrischend sympathisch. Eine kleine, bunt gemischte Community von selbst ernannten Biohackern arbeitet an dem Projekt – die Erzeugung von „echtem veganem Käse“ – komplett in ihrer Freizeit.

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MI Guitar: Hilfsmittel für Lagerfeuer-Poser

Endlich gibt es ein Produkt für die Millionen Menschen, die gerne am Lagerfeuer „House of the Rising Sun“ singen und spielen würden, aber mit wenig Talent für die Gitarre gesegnet wurden: Die MI Guitar von Magical Instruments. Technisch korrekt ausgedrückt handelt es sich bei dem Gerät allerdings weniger um eine Gitarre und eher um einen Synthesizer, dessen Bedien-Elemente gitarrenähnlich designt wurden.

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Coleco beendet Zusammenarbeit mit Konsolenprojekt Retro VGS, Entwicklerteam löscht Web-Präsenzen

Unrühmliches Ende eines ehemals vielversprechenden Projekts: Die Pläne zur Herstellung der neuen Retro-Konsole Coleco Chameleon a.k.a. Retro VGS sind vermutlich beerdigt. Wie das US-Unternehmen Coleco jetzt bekannt gab, hat es dem Projekt die Lizenz zur Verwendung ihres Markennamens entzogen, nachdem das Entwicklerteam keine überzeugenden Fortschritte bei der Herstellung eines Prototypen nachweisen konnte. Webseite und Facebook-Präsenz für das Projekt sind aktuell offline. Den Entwicklern wird vorgeworfen, Medien und Öffentlichkeit bei Präsentationen mehrmals vorsätzlich getäuscht zu haben.

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Coleco Chameleon: Neuer Retro-Schatz oder Crowdfunding-Abzocke?

Design-Entwurf für das Coleco Chameleon (Screenshot von www.retrovgs.com)

Design-Entwurf für das Coleco Chameleon (Screenshot von retrovgs.com)

Es wäre auch zu schön gewesen, um wahr zu sein: Das ambitionierte Projekt zur Herstellung der neuen Retro-Konsole Coleco Chameleon (ehemals Retro VGS) ist in den letzten Tagen und Wochen von Kontroversen umhüllt. Anscheinend gibt es bis heute keinen funktionierenden Prototyp der Konsole – obwohl in Kürze ein Kickstarter online gehen soll. Mehr noch: Das Entwickler-Team scheint bei Präsentationen und Fotos mehrmals versucht zu haben, Fans und Öffentlichkeit zu täuschen.

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Everything modular all the time always: Nascent Objects will unsere elektronische Welt verändern

Screenshot der Seite nascentobjects.com

Screenshot der Seite nascentobjects.com

Modulare Technik ist ein klarer Trend in der Gadget-Welt, wie der Wirbel um Phonebloks, Googles Project Ara oder das Fairphone 2 zeigen. Und das ist auch gut so: Modulare Smartphones etwa könnten helfen, viele ethische Probleme der äußerst kurzlebigen Welt der elektronischen Helfer und Spielzeuge zu entschärfen. Die US-Firma Nascent Objects geht einen Schritt weiter und verkündet Großes: „Imagine converting a Drone into an RC car, into a hand-held camera, and then to a bike-computer in less than a few minutes!“

Nicht lediglich eine modulare Plattform, deren Komponenten ausgetauscht oder upgegradet werden können, sondern ein ganzes System kompatibler Module zur Konstruktion verschiedenster Gadgets – so will Nascent Objects unsere elektronische Welt verändern.

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