Gesetzesvorlage will Obdachlosigkeit aus dem Stadtbild von San Francisco verbannen

Eine obdachlose Person in San Francisco (Foto: JCruzTheTruth, Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Eine obdachlose Person in San Francisco (Foto: JCruzTheTruth, Lizenz: CC BY-SA 4.0)

San Francisco ist einer der Orte mit den höchsten Lebenshaltungskosten der Welt, was die Westküsten-Stadt in den USA hauptsächlich dem Silicon Valley zu verdanken hat – einer massiven Ansammlung von Firmen aus der Technologie- und Internetbranche. Der anhaltende Social Media-Boom treibt junge, hochbezahlte Professionelle nach San Francisco und das benachbarte San José – und die Immobilienpreise in lächerliche Höhen.

Die Gentrifizierung läuft also auf Hochtouren. Wer nicht mindestens 1000 US-Dollar Miete (rund 910 Euro) monatlich locker machen kann, dem droht ganz simpel die Obdachlosigkeit. Die boomt daher leider auch: Gerade an der US-Westküste leben immer mehr Menschen auf der Straße. Etwa 60% der Obdachlosen in San Francisco lebten und arbeiteten bereits vorher in der Stadt und wurden durch den immensen Preisanstieg aus ihren Lebensverhältnissen verdrängt.

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Solarturm in Nevada speichert Strom in geschmolzenem Salz

Das Crescent Dunes Solar Energy Project in Nevada (Foto: Amble auf Wikimedia, Ausschnitt, bearbeitet, Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Das Crescent Dunes Solar Energy Project im US-Bundesstaat Nevada (Foto: Amble auf Wikimedia, Ausschnitt, bearbeitet, Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Eine der großen Herausforderungen der globalen Energiewende liegt nicht nur im Bau von neuen und größeren Solaranlagen, sondern auch in den Bereichen Logistik und Infrastruktur. Strom aus konventionellen wie aus erneuerbaren Energien kann häufig nicht oder nur unzureichend gespeichert werden. Das führt mitunter zu paradoxen Situationen wie im Mai 2016: An einem besonders wind- und sonnenreichen Wochenende produzierten Wind- und Solarkraftanlagen auf Hochtouren. Weil gleichzeitig konventionelle Kraftwerke ihre Anlagen nicht drosselten, sank der Preis für diese Stromsorten zeitweise ins Negative.

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Absage wegen Trump: Apple entzieht US-Republikanern die Unterstützung

Donald Trump 2015 (Foto: Flickr-User <a href="https://www.flickr.com/photos/80038275@N00/">Michael Vadon</a>, Ausschnitt, Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/>CC BY-SA 2.0</a>)

Donald Trump 2015 (Foto: Flickr-User Michael Vadon, Ausschnitt, Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Es gehört zu den Ritualen im politischen Establishment der USA: Der Tanz um Geld, Einfluss und PR. Gerade die Präsidentschaftswahlkämpfe sind horrende teuer, und hohe Spendeneinnahmen oder besonders großzügige Unterstützungen machen regelmäßig nationale Schlagzeilen. Große Unternehmen setzen dabei traditionell auf Diversifizierung und unterstützen beide politischen Lager sowie verschiedene Kandidat_innen, um sich möglichst breite Unterstützung für ihre Anliegen zu sichern. Das ist übrigens auch in Deutschland nicht anders.

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„Real Vegan Cheese“ – Biohacker arbeiten an synthetischem Käse

Fleisch, Eier, Shrimps – die biotechnologische Forschung zu rein pflanzlichen Imitationen von tierischen Lebensmitteln boomt. Anders als die meisten dieser Projekte, die mit viel Aufwand, Investoren-Geld und PR betrieben werden, wirkt Real Vegan Cheese erfrischend sympathisch. Eine kleine, bunt gemischte Community von selbst ernannten Biohackern arbeitet an dem Projekt – die Erzeugung von „echtem veganem Käse“ – komplett in ihrer Freizeit.

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