Crowdfunding-Projekt für veganes Kollektiv in Berlin

Veganismus ist trending – immer noch – und seit Jahren steigt die Zahl von Menschen, die versuchen, ihr Leben so weit wie möglich ohne tierische Produkte zu leben. Neben den ethischen Beweggründen, die bei einer solchen Entscheidung fast immer zentral sind, führt die andauernde Mainstream-Präsenz des veganen Gedankens aber auch zu einer Verdünnung eben dieser ethischen Ursprünge.

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Veganer Shitstorm: Burgerkette schießt sich mit unsensiblen Sprüchen ins eigene Bein

Gourmet-Burger sind ein kulinarischer Trend der letzten Jahre. McDonalds-Flachpappen sind out, die überwiegend jüngere Kundschaft heute möchte innovative Kreationen, eine anspruchsvolle Präsentation und immer häufiger auch Bio- und/oder vegane Zutaten. Eine der größten Ketten dieser Ausrichtung auf dem UK-Markt ist Gourmet Burger Kitchen – die es sich jetzt allerdings mit einer unnötig unsensiblen Marketing-Kampagne mit Vegetariern und Veganern verscherzt haben.

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Hashtag gegen Heuchelei und Hetze: #ausnahmslos

Screenshot der Seite ausnahmslos.org

Screenshot der Seite ausnahmslos.org

#kölnhbf ist noch immer das Thema der Stunde. Nach und nach nehmen Fakten den Platz von Mutmaßungen über den Ablauf der Ereignisse ein: Rund 30 Tatverdächtige sind bisher ermittelt, der Großteil von Ihnen ohne deutsche Staatsbürgerschaft. 18 von diesen haben den Status von Asylbewerbern. Diesen werden allerdings vorwiegend Diebstahl und Körperverletzung vorgeworfen, die Ermittlungen zur Aufklärung der vielen angezeigten Fälle von sexualisierter Gewalt dauern an.

Das ist ein großer Schritt vorwärts verglichen zur bisherigen Konsens-Kurzfassung „Sex-Mob von 1000 Nordafrikanern wütete ungehindert“. Dennoch offenbart der Fall Köln eine alarmierende Abwesenheit von Rationalität in der öffentlichen Diskussion. Eine lautstarke Fraktion in den sozialen Netzwerken treibt Medien und Politiker_innen vor sich her. Sie ist ein Amalgam von strammen Nazis und „Muss man auch mal sagen dürfer_innen“ und schießt sich auf Muslime, Arabischstämmige, Afrikanischstämmige, junge männliche „Migranten“ ein – Spezifik egal, die Richtung stimmt ungefähr. Jede dissentierende Stimme wird als Verharmlosung sexueller Gewalt verunglimpft – besonders perfide, da die Leidenschaft des Mitte/rechts-Mainstreams für dieses Thema traditionell eher nichtexistent ist.

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