Crowdfunding-Projekt für veganes Kollektiv in Berlin

Veganismus ist trending – immer noch – und seit Jahren steigt die Zahl von Menschen, die versuchen, ihr Leben so weit wie möglich ohne tierische Produkte zu leben. Neben den ethischen Beweggründen, die bei einer solchen Entscheidung fast immer zentral sind, führt die andauernde Mainstream-Präsenz des veganen Gedankens aber auch zu einer Verdünnung eben dieser ethischen Ursprünge.

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Dieses Wochenende: Orientation Festival im Klunkerkranich, Neukölln

Noch nichts vor am kommenden Wochenende? Für Berliner_innen habe ich einen heißen Tipp: Das Orientation Festival im Klunkerkranich in Neukölln von Donnerstag, 18. bis Sonntag, 21. August. Der etwas seltsame Name leitet sich von „Orient“ ab – denn das viertägige Fest präsentiert „Musik, Küche, Kultur und Atmosphäre des sogenannten Orients, von Nordafrika bis zum Nahen Osten, von der Türkei bis nach Indien“.

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AfD bleibt offen für die extreme Rechte

"Fuck AfD"-Graffiti in Berlin-Neukölln (Foto: Robert Ott)

„Fuck AfD“-Graffiti in Berlin-Neukölln (Foto: Robert Ott)

EIn Kommentar von Robert Ott

Schadenfreude ist eine niedere Form der Freude – aber dennoch kann ich mir ein Schmunzeln meist nicht verkneifen, wenn (aus meiner bescheidenen Sicht) Idioten sich gegenseitig an die Gurgel gehen. So ging’s mir bei der Selbstzerfleischung der NPD oder bei Trumps letztem Fauxpas. Nur bei der AfD bleibt mir das Lachen manchmal im Halse stecken – weil Grabenkämpfe und interne Revolten diese einstige wirtschaftsorientierte „Anti-Euro-Partei“ zu einem veritablen Sammelbecken für seriös posierende Rechtsextremisten gemacht hat. Das Ziel: Die Salonfähigkeit von fremden- und demokratiefeindlichen Positionen.

Dasselbe Muster jetzt in Sachsen-Anhalt: Dort hat mit André Poggenburg ein strammer Rechtsnationaler den Landesvorsitz inne, der die Identifikation mit völkischer Ideologie nicht scheut. Unter der Führung von Daniel Roi, dem parlamentarischen Geschäftsführer der AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt, wandte sich eine Gruppe von Abgeordneten im Juni gegen einen weiteren Rechtsruck der Partei und forderte eine klare Abgrenzung von NPD, identitärer Bewegung und anderen rechtsextremen Strömungen. Dafür sprach der Vorstand der Landespartei Roi jetzt eine Rüge aus.

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Hawaash – Kochen ohne Grenzen

hawaash

Aufgrund akuter Internetprobleme (auf Gewitter ist Vodafone anscheinend nicht vorbereitet) heute nur ein kurzer Artikel:

Hawaash ist ein „soziales Gastronomieprojekt“ aus Berlin, in dem Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen gemeinsam kochen. Die „culinary creators without borders“ streben mittelfristig an, in einem eigenen Restaurant feste Arbeitsplätze zu schaffen. In der Zwischenzeit kann man die (anscheinend überwiegend oder komplett veganen) Kreationen wie Bananenbrot oder Tacos nur bei ausgewählten Gelegenheiten probieren. In der nächsten Zeit sind das der United Street Food – Fundraising Food Market in Kreuzberg am 31. Juli und der Restaurant Space Mamma Berlin in der Neuköllner Lenaustraße, wo Hawaash vom 3. bis zum 31. August als Pop-Up Restaurant zu Besuch ist.