Google meets Raspberry Pi: Selbstbau-Kit für „Google Home“-Assistent

Nach dem Basteln: Ein Pi-Google Home im Eigenbau (Screenshot von Youtube)

Nach dem Basteln: Ein Pi-Google Home im Eigenbau (Screenshot von Youtube)

„Home“ heißt Googles Antwort auf den Trend zu sprachgesteuerten digitalen Assistenten: Ein formschönes, weißes Gerät, das durch die Integration von Google-Diensten nach Aufforderung alle möglichen Aufgaben erledigen kann. Das funktioniert auch ziemlich gut, meint chip.de im Test, und könnte Amazon Echo gut Konkurrenz machen. In den USA ist Google Home zum Preis von 129 US-Dollar (rund 120 Euro) bereits erhältlich.

Wer das etwas zu teuer findet für wenig mehr als eine Rechner-Einheit, ein Mikrofon und einen Lautsprecher, kann frohlocken: In Zusammenarbeit mit der Raspberry Pi Foundation, Machern des „30-Dollar-Computers“ Raspberry Pi, hat Google jetzt einen Selbstbau-Kit herausgebracht. Das Besondere: Der Bausatz wird mit der neuesten Ausgabe des offiziellen Pi-Magazins MagPi vertrieben – so wie früher die Detektiv-Sets oder Urzeit-Krebse in Yps- und Micky Maus-Heften.

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Retropie: Das 35-Euro-Emulationswunder für Retro-Konsolen

Die Wunderkiste: Ein Raspberry Pi Mini-Computer (Foto: Robert Ott)

Die Wunderkiste: Ein Raspberry Pi Mini-Computer (Foto: Robert Ott)

Als Freund von Retro-Videospielen – besonders der golden era von 16-Bit und 90er Jahre – habe ich eine kleine Sammlung von Konsolen und Spielen zuhause. NES, Mega Drive, SNES, N64 und auch ein paar Exoten wie das Neo Geo stehen herum und werden hin und wieder mit Freude gespielt.

Doch keine Sammlung kann wirklich vollständig sein, vor allem aus finanziellen Gründen. Um all die Perlen, Obskuritäten und sündhaft teuren Spiele, die es im Games-Universum gibt, trotzdem zu erfahren, kann man auf Emulation zurückgreifen. Ich mochte das nie so richtig: Irgendwo passierte ein emotionaler disconnect, wenn ich erst ein Programm in Windows öffnen und ein ROM aus einer Liste auswählen musste.

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Intel Compute Stick und Co: Dongle-Computer machen dumme Bildschirme smart

 

Der Intel Compute Stick (Screenshot von intel.com)

Der Intel Compute Stick (Screenshot von intel.com)

Noch nie waren mobile Alltags-Rechner so günstig wie heute. Für 2-300 Euro Neupreis erfüllen sie die üblichen Wünsche: Browsing, Streaming, Office. Nur wer große Dateien bearbeiten, aktuelle Spiele spielen oder hinten am Bildschirm einen Apfel haben möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Ein neuer Trend könnte das weiter beschleunigen: Mini-Computer in Stick- oder Dongle-Form wie beispielsweise der Intel Compute Stick.

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