Mit dadamachines ist die Welt dein Drumcomputer

Eine echter Schlagzeuger braucht kein teures Drumkit, um große Kunst zu erzeugen: Gerade Straßenmusiker_innen trommeln virtuos auf Töpfen, Eimern oder sonstigen Klangkörpern herum. Einem Drumcomputer hingegen bleibt solche Improvisation verwehrt: Er braucht immer eine oder mehrere Sounddateien oder analoge Synthesizer als Klangquellen, die dann in einem Rhythmus arrangiert werden.

So war das zumindest bis jetzt: Denn mit dadamachines hat der Berliner kreative Techniker Johannes Lobihler nun ein Gerät vorgestellt, das die Welt der natürlichen Klangkörper auch für elektronische Musik öffnet. Mit dem Hauptmodul „Automat“ werden bis zu 12 Motoren bzw. „Schläger“ angesteuert. Wie diese dann Sounds erzeugen, bleibt der Phantasie überlassen:  Wassergläser oder Klangschalen anschlagen, Behälter mit Kleinteilen bewegen und zum Vibrieren bringen oder ganz klassisch mit Schlegeln und Trommeln.

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„I love you, robot“ – Kleines Mädchen denkt, ein alter Boiler wäre ein Roboter

Dieser "Roboter" hat's der kleinen Rayna angetan (Screenshot von Youtube)

Dieser „Roboter“ hat’s der kleinen Rayna angetan (Screenshot von Youtube)

Die Netzgemeinde schmilzt heute morgen dahin dank eines Videos: „Rayna meets a robot“ heißt der 35 Sekunden kurze Clip, der ein kleines Mädchen im Gespräch mit einem „Roboter“ zeigt. Dieser steht etwas verloren am Straßenrand und war in seinem vorherigen Leben wohl ein Warmwasser-Boiler. Ein weißes Panel mit zwei großen Scheibenformen weckt Assoziationen mit einem Gesicht oder zumindest Augen.

Rayna ist jedenfalls überzeugt und begrüßt den Roboter, dessen „Gesicht“ etwas im Wind zu wippen scheint. Anschließend umarmt sie ihn und sagt zum Abschied „I love you, Robot“. Furchtbar süß!

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Bot-Anwalt kämpft gegen Wohnungslosigkeit und für Geflüchtete

Screenshot von donotpay.co.uk

Screenshot von donotpay.co.uk

Am Anfang ging’s ganz simpel um Geld: Joshua Browder aus London störte sich an vermeintlich ungerechten Knöllchen in der englischen Hauptstadt, deren Straßenverkehr legendär chaotisch ist. Um das Verfahren für Einsprüche in solchen Fällen zu vereinfachen, konzipierte Browder eine Webseite mit einem „Robot-Rechtsanwalt“, der nach ein paar simplen Fragen automatisiert das Einspruch-Schreiben fertigstellte. DoNotPay wurde unerwarteterweise sehr populär und focht über 250.000 Knöllchen an.

Mit der Zeit, so erzählte Browder arstechnica UK, wurde klar, dass viele Menschen die Unterstützung eines kostenlosen virtuellen Rechtsanwalts gebrauchen können – und das bestimmt nicht nur in Bußgeldangelegenheiten. So wurde die Webseite erweitert, zunächst um die Funktion, Erstattungen für verspätete Flüge und Zugfahrten einzufordern.

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Virtueller Rechtsanwalt hat bereits 250.000 Knöllchen angefochten

Manchmal unfair: Knöllchen

Manchmal unfair: Knöllchen

Verwarnungen für Verstöße gegen das Straßenverkehrsgesetz – umgangssprachlich als Knöllchen bekannt – sind ein heißes Thema. Legitim, Schikane, Gefahrenprävention, Abzocke – an Meinungen mangelt es nicht. Unbestritten ist aber, dass gerade Knöllchen für Parkvergehen oft für Unmut sorgen, weil beispielsweise Beschilderungen nicht eindeutig sind. Einen 19-jährigen Studenten der kalifornischen Universität Stanford ärgerte das sehr – und so schuf er einen automatisierten, virtuellen Rechtsanwalt, der Betroffenen hilft, die unfairen Knöllchen anzufechten.

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SpotMini: Die beste Freund-Maschine des Menschen

SpotMini, ein hundeähnlicher Roboter von Boston Dynamics (Screenshot von Youtube)

Ein Bier, bittesehr: SpotMini, ein Roboter von Boston Dynamics (Screenshot von Youtube)

Boston Dynamics machen wieder Furore: Vor einiger Zeit sorgte die Google-Tochterfirma mit dem humanoiden Roboter Atlas weltweit für Aufsehen. Jetzt hat das Unternehmen mit einem Video „SpotMini“ vorgestellt. Anstatt humanoid ist der Vierbeiner allerdings eher canioid bzw. hundeähnlich.

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Erst Boston, jetzt Japan: Google-Tochterunternehmen stellt zweibeinigen Roboter vor

Nachdem vor einigen Wochen Boston Dynamics‘ Atlas-Roboter weltweit Aufsehen erregte mit seiner Beweglichkeit und Vielseitigkeit, hat jetzt ein weiteres Google-nahes Unternehmen einen humanoiden Roboter vorgestellt. Auf der Tokioter Messe New Economic Summit 2016 präsentierte Schaft, ein Tochterunternehmen von Googles Eigentümerin Alphabet Inc., am letzten Donnerstag den noch namenlosen Zweibeiner.

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Atlas-Roboter von Boston Dynamics: Ausgeglichen und beharrlich

Boston Dynamics, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Robotik, hat gestern einen neuen Roboter vorgestellt. Das Demo-Video für den „Atlas“ der neuesten Generation zeigt eindrücklich, wie weit fortgeschritten die Entwicklung von menschenähnlichen Robotern bereits ist.

Atlas ist 1,75 Meter groß, elektrisch angetrieben und bewegt sich hydraulisch. Auf den ersten Blick wirkt er unscheinbar, doch ein Ausflug in die Wälder Massachusetts offenbart sein Potential: Atlas läuft problemlos über unebenen, schneebedeckten Waldboden und wahrt seine Balance sogar, wenn er in normaler Schrittgeschwindigkeit auf kleine Abhänge oder Huckel stößt.

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