Netflix-Serie „Stranger Things“: All aboard the Hype Train!

Ausschnitt aus dem offiziellen Poster für "Stranger Things"

Ausschnitt aus dem offiziellen Poster für „Stranger Things“

Believe the Hype: Erst vor zwei Wochen feierte die Netflix Originals-Serie „Stranger Things“ ihre Premiere bei dem Streamingdienst – und die Fans weltweit sind völlig geflasht. So groß ist die Begeisterung für die Mystery-Serie um einen verschwundenen Jungen, dass diese mittlerweile Nummer eins in der Liste der populärsten Serien auf der Internet Movie Database (IMDb) belegt – noch vor Klassikern wie Game of Thrones oder The Walking Dead.

Der Plot, in aller Kürze und ohne Spoiler: 1983 verschwindet der zwölfjährige Will Byers nach einem Rollenspiel-Abend mit seinen Freunden Mike, Lucas und Dustin. Wills Mutter bewegt den anfangs zurückhaltenden Polizeichef Jim Hopper zu einer großangelegten Suche, und auch die drei Freunde stellen Nachforschungen an. Sie treffen auf das mysteriöse Mädchen Eleven, das auf seltsame Weise mit Will verbunden zu sein scheint – und auch andere Bewohner_innen der Kleinstadt Hawkins werden direkt oder indirekt in die Geschehnisse verwickelt.

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Bob‘s Burgers

Ich mag animierte Serien aus den USA – denn ich bin Simpsons-sozialisiert. Das ist durchaus eine Aussage mit Gewicht, denn ich zähle die Simpsons, als Gesamtkunstwerk, zu den höchsten Kulturgütern der letzten 50 Jahre. Es braucht daher einiges, mich von der Qualität einer neuen Serie zu überzeugen: Denn, wie gesagt, ich bin Simpsons-sozialisiert, in den 90er Jahren, und damit das Beste vom Besten gewohnt. Die „Golden Era“ aus Springfield – ungefähr die Seasons 3 bis 9 – sind so voll von hochgradig intelligentem Humor, emotional und gesellschaftskritisch engagierten Plots und großartig geschriebenen 20-Minuten-Kunstwerken, dass dagegen fast alles andere abstinkt. Weiterlesen