Kunst, Literatur, Rassismus: Die „N-Wort“-Debatte ist zurück

Denis Schecks berüchtigter Blackface-Auftritt 2013 (Screenshot aus der ARD-Mediathek)

Denis Schecks berüchtigter Blackface-Auftritt („Druckfrisch“-Sendung vom 27.1.2013, Screenshot aus der ARD-Mediathek)

Es gibt eine neue Debatte um das „N-Wort“: Das dänische Staatliche Museum für Kunst in Kopenhagen entfernt nach einer internen Überprüfung dreizehn Nennungen von „Neger“ und eine des Worts „Hottentotten“ aus Beschreibungen und Titeln ihrer Kunstwerke. Bei letzteren handelt es sich nicht um Originaltitel, sondern um namenlose Werke, die von Kunsthistoriker_innen betitelt wurden. Kritik an dem Vorhaben lässt nicht auf sich warten: Geschichte würde entfernt und Vergangenheit vergessen, so einige Stimmen.

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Vegane „Labor-Shrimps“ gegen moderne Sklaverei

Erst Fleisch und Eier, jetzt Shrimps: Biotechnologisch erzeugte Ersatzstoffe für tierische Nahrungsmittel gelten als eines der next big things. Wie beim „Rindfleisch“ von Memphis Meats und dem „echten Eiweiß“ von Clara Foods geben sich auch New Wave Foods nicht damit zufrieden, aus pflanzlichen Zutaten etwas zu mixen, das in etwa so schmeckt wie ein Shrimp. Stattdessen verwenden diese neuen fake meat-Hersteller teils aufwendige Verfahren, um ein bestimmtes Nahrungsmittel zu synthetisieren. New Wave Foods nutzen dabei Rotalgen als Grundlage, ein von Shrimps bevorzugtes Futter, das ihnen ihre charakteristische pinke Färbung verleiht.

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