Kwiggle: Das kleinste Faltrad der Welt auf Kickstarter

Falt- oder Klappräder sind keine neue Erfindung: Bereits 1878 wurde in England das weltweit erste Patent für ein klappbares Rad eingereicht. Populär wurden die einfach tragbaren Fahrräder allerdings erst in den 1960er und -70er Jahren. Im Zuge von Energiewende und einem generellen Umdenken in der urbanen Mobilität sind Falträder seit Jahren wieder im Trend.

Aus Hannover kommt jetzt eine Innovation in dem Feld: Der Ingenieur Karsten Bettin hat mit dem „Kwiggle“ das kompakteste und kleinste Faltrad der Welt entworfen. Mit rund 60% der Größe von ähnlichen Produkten bei 8,5 kg Gewicht sei der Kwiggle eine Klasse für sich. Zusammengefaltet sei das Rad sogar klein genug, um als Handgepäck mit an Bord eines Flugzeuges genommen zu werden.

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Hyperloop: 2021 soll der futuristische Vakuum-Zug zwischen Dubai und Abu Dhabi fahren

So könnte eine Hyperloop-Strecke in den Vereinigten Arabischen Emiraten aussehen (Screenshot von Youtube)

Illustration einer Hyperloop-Strecke in den Vereinigten Arabischen Emiraten (Screenshot von Youtube)

Mit 700 Sachen durch die Wüste: Hyperloop One, das führende Unternehmen im Wettlauf um die kommerzielle Anwendung des Hyperloop-Konzepts für einen Hochgeschwindigkeits-Transportsystem, hat eine Strecke in den Vereinigten Arabischen Emiraten angekündigt. Mit offizieller Unterstützung der Road and Transport Authority Dubai soll eine Strecke zwischen Dubai und Abu Dhabi realisiert werden. Als Zeitplan nennt die Webseite Elektrek das Jahr 2021, entnommen aus einer vorherigen Äußerung des Hyperloop One-CEO Rob Lloyd.

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Erster Hyperloop-Test noch unbeeindruckend

Mit internationalem Medienecho wurde der erste Test der Hyperloop-Technologie vor zwei Tagen bedacht – ein Konzept für einen Hochgeschwindigkeitszug, der mit potentiell über 1000 km/h durch fast luftleere Röhren fahren soll. Name und Idee stammen von Tesla– und SpaceX-Mastermind Elon Musk. Bei dem wenige Sekunden dauernden Open-Air-Test des Unternehmens Hyperloop One beschleunigte ein Schlitten auf rund 160 km/h, noch weit von der Zielgeschwindigkeit entfernt.

Das liegt vor allem daran, dass die zentrale technische Innovation, die Hyperloop verspricht, noch fehlt: Die Röhre, deren Teilvakuum die hohen Geschwindigkeiten durch sehr geringe Reibung erst ermöglichen soll. Insofern könnte man den Test auch zynisch als eine glorifizierte Maglev-Demonstration bezeichnen – eine Technologie, die seit Jahrzehnten bekannt und in Systemen wie dem Transrapid bereits in kommerzieller Nutzung ist.

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