„I love you, robot“ – Kleines Mädchen denkt, ein alter Boiler wäre ein Roboter

Dieser "Roboter" hat's der kleinen Rayna angetan (Screenshot von Youtube)

Dieser „Roboter“ hat’s der kleinen Rayna angetan (Screenshot von Youtube)

Die Netzgemeinde schmilzt heute morgen dahin dank eines Videos: „Rayna meets a robot“ heißt der 35 Sekunden kurze Clip, der ein kleines Mädchen im Gespräch mit einem „Roboter“ zeigt. Dieser steht etwas verloren am Straßenrand und war in seinem vorherigen Leben wohl ein Warmwasser-Boiler. Ein weißes Panel mit zwei großen Scheibenformen weckt Assoziationen mit einem Gesicht oder zumindest Augen.

Rayna ist jedenfalls überzeugt und begrüßt den Roboter, dessen „Gesicht“ etwas im Wind zu wippen scheint. Anschließend umarmt sie ihn und sagt zum Abschied „I love you, Robot“. Furchtbar süß!

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Verschwörungstheorie: War Lady Gaga’s Superbowl Halftime-Show ein satanisches Ritual?

Lady Gaga

You can’t make this shit up: Alex Jones, eine Ikone der Verschwörungstheorien-Szene, hatte vor dem gestrigen Superbowl auf Facebook davor gewarnt, die Halftime-Show von Lady Gaga anzuschauen. In einem bereits über 300.000 Mal aufgerufenen Video sagt er, sie wäre – ebenso wie Madonna – dafür bekannt, „Rituale zu veranstalten“ und führt weiter aus:

„Die Super Bowl-Organisatoren haben sich entschieden, Amerika zu beschmutzen und unseren Willen zu brechen, indem wir uns [vor dem Ritual] verbeugen müssen. […] Sie wird auf dem Dach des Stadions stehen und über allen herrschen und wachen mit einem Schwarm von Drohnen. […] Sie wird sie konditionieren zu sagen ‚Ich bin die Göttin Satans‘, über ihnen thronend mit einem Aufstand der Maschinen in einem Ritual niederer Magie.“ [Übersetzung: Robert Ott]

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Chinas Kampf gegen die Kohle: 350 Milliarden Euro für erneuerbare Energien

Mittlerweile ein berühmtes Bild: Peking im August 2005, links nach einem Regenschauer und rechts voller Smog an einem normalerweise sonnigen Tag (Foto: Bobak, Lizenz: CC BY-SA 2.5)

Mittlerweile ein berühmtes Bild: Beijing im August 2005, links nach einem Regenschauer und rechts voller Smog an einem normalerweise sonnigen Tag (Foto: Bobak, Lizenz: CC BY-SA 2.5)

Boomland China: Seit den 90er Jahren ist das „Reich der Mitte“ auf einem rasanten Wachstumstrip. Der häufig nur halb scherzhaft als „staatlicher Turbo-Kapitalismus“ bezeichnete Kurs ist mörderisch, und das nicht nur für die landgeflohenen Arbeiter_innen, die für Hungerlöhne unsere Smartphones zusammenschrauben.  Auch die Natur des riesigen Landes zieht die rapide Industrialisierung in Mitleidenschaft, denn sie wird vor allem mit fossilen Brennstoffen vorangetrieben.

Kein Wunder, dass die großen chinesischen Millionenstädte und vor allem der 20-Millionen-Moloch Beijing seit Jahren mit starkem Smog zu kämpfen haben. Dass sich in den letzten zehn Jahren wenig gebessert hat, zeigt der Vergleich der oben gezeigten Fotos von 2005 und eines Videos, dass am 2. Januar 2017 auf Twitter viral ging. Der Brite Chas Pope fing hier im Zeitraffer ein, wie die Smogwolke innerhalb von 20 Minuten Beijings Innenstadt überrollt:

Doch damit soll, zumindest langfristig, Schluss sein: Wie der Guardian berichtet, hat China ein äußerst ambitioniertes Programm zur Förderung erneuerbarer Energien auf den Weg gebracht. In den nächsten vier Jahren (bis 2020) sollen so 2,5 Billionen Yuan (ca. 350 Milliarden Euro) an staatlichen Investitionen getätigt werden, die wiederum rund 3 Millionen Jobs in dem Sektor schaffen sollen.

Das sind große Ziele für einen vergleichsweise kurzen Zeitraum, die China aber auch nötig hat: Die chinesische Wirtschaft ist noch sehr stark von fossilen Brennstoffen abhängig. Selbst bei vollständiger Erfüllung des jetzt veröffentlichten Plans werden erneuerbare Energien im Jahr 2020 laut Guardian trotz allem nur rund 15 Prozent des chinesischen Energieverbrauchs decken. Von den Plänen anderer Länder, 100% ihres Verbrauchs mit renewables zu decken, ist China daher noch sehr weit entfernt.

Gatebox: Eine virtuelle Partnerin für die Einsamen dieser Welt

Azuma Hikari, der erste verfügbare Charakter für die Gatebox (Screenshot von Youtube)

Azuma Hikari, der erste verfügbare Charakter für die Gatebox (Screenshot von Youtube)

Japans Popkultur ist sehr speziell: Obwohl Mangas, Anime, J-Pop und Co. weltweit sehr viele Fans haben, werden die Erzeugnisse des kleinen Inselstaates häufig belächelt, gerade von Befürwortern einer Dichotomie von Hochkultur vs. niedere Kultur. Für handfeste Kritik sorgt dabei mitunter die Darstellung weiblicher Charaktere: Hypersexualisiert und nicht selten an Pädophilie grenzend seien die Zeichnungen und 3D-Modelle.

Unbeeindruckt davon verfolgen Millionen häufig junger Männer auf der ganzen Welt regelmäßig mit Hingabe die Abenteuer ihrer virtuellen Angebeteten. In einem kulturellen Klima, in dem Einsamkeit und selbstgewählter sozialer Ausstieg keine Randerscheinungen mehr sind – weder in Japan noch anderswo – hat sich mittlerweile eine Subkultur gebildet, die ihren Waifus (japanische Aussprache des englischen Wortes wife) ewige Treue schwören.

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Amazon verbietet und löscht „bezahlte“ Reviews

Haben ein Update bekommen: Amazons Bewertungsrichtlinien (Screenshot von amazon.de)

Haben ein Update bekommen: Amazons Bewertungsrichtlinien (Screenshot von amazon.de)

Caught In The Act: Nachdem die Bewertungs-Aggregator-Seite Review Meta im September Aufsehen erregte mit ihrer Analyse von so genannten incentivized reviews („anreizbasierte“ Bewertungen, die im Austausch für ein kostenloses oder vergünstigtes Produkt erfolgen), hat Amazon jetzt reagiert. Die US-Seite amazon.com hatte die umstrittenen Bewertungen bereits im Oktober verboten, gestern ist auch amazon.de dem Vorbild gefolgt.

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Nintendo gibt einen Vorgeschmack auf die Vielfältigkeit des neuen Zelda

Die Phase der fiebrigen Vorfreude hat begonnen: Nur noch knapp ein halbes Jahr, bis Nintendo-Fans im März 2017 (voraussichtlich) die neue Konsole NX und gleichzeitig den neuen Zelda-Titel Breath of the Wild in ihren Händen halten dürfen. Seit der Messe E3 im Juni gibt es massig Gameplay-Videos, die Lust auf mehr machen, und Nintendo heizt den Hype ebenfalls an – so etwa mit kurzen Clips wie dem oben gezeigten.

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