No Death Challenge: Indie-Entwickler verspricht 1000 Dollar-Preis für perfekten Run seines Spiels

Ein Youtube-Screenshot von "Super Rude Bear Ressurrection"

Ein Youtube-Screenshot von „Super Rude Bear Resurrection“

Alex Rose ist einer der kommenden Stars der Indie-Games-Szene: Der Mittzwanziger aus England hat bereits einige Aufmerksamkeit erregt bei Game Jams und veröffentlicht am 2. Mai für PS4 und Steam sein erstes „richtiges“ Spiel: Super Rude Bear Resurrection. Der Platformer  gehört zum „Masocore“ genannten Subgenre der ultraschweren Jump’n’Runs, die nur durch trial and error und vielfaches Sterben durchgespielt werden können.

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Retropie: Das 35-Euro-Emulationswunder für Retro-Konsolen

Die Wunderkiste: Ein Raspberry Pi Mini-Computer (Foto: Robert Ott)

Die Wunderkiste: Ein Raspberry Pi Mini-Computer (Foto: Robert Ott)

Als Freund von Retro-Videospielen – besonders der golden era von 16-Bit und 90er Jahre – habe ich eine kleine Sammlung von Konsolen und Spielen zuhause. NES, Mega Drive, SNES, N64 und auch ein paar Exoten wie das Neo Geo stehen herum und werden hin und wieder mit Freude gespielt.

Doch keine Sammlung kann wirklich vollständig sein, vor allem aus finanziellen Gründen. Um all die Perlen, Obskuritäten und sündhaft teuren Spiele, die es im Games-Universum gibt, trotzdem zu erfahren, kann man auf Emulation zurückgreifen. Ich mochte das nie so richtig: Irgendwo passierte ein emotionaler disconnect, wenn ich erst ein Programm in Windows öffnen und ein ROM aus einer Liste auswählen musste.

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„Humble Bundle“: Games-Paket zugunsten von US-Bürgerrechtsorganisation ACLU sammelt in wenigen Stunden 2,5 Millionen Dollar

Das „Humble Freedom Bundle“ (Screenshot von humblebundle.com/freedom)

Das „Humble Freedom Bundle“ (Screenshot von humblebundle.com/freedom)

Seit rund drei Wochen ist Donald Trump im Amt – auch wenn es vielen so vorkommt, als seien es schon drei Jahre. Der neue US-Präsident hat nämlich keine Zeit verloren und sich sogleich daran gemacht, mit Hilfe von so genannten executive orders seine erschreckende Vision der US-Gesellschaft zu verwirklichen. Eine der wichtigsten Gegenspielerinnen für die Trump-Administration ist dabei die American Civil Liberties Union (ACLU). Sie gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Bürgerrechtsgruppen der USA.

ACLU vs. Trump – Fight!

Die Organisation war maßgeblich an der juristischen Anfechtung des so genannten „muslim ban“-Dekrets beteiligt, das Menschen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern die Einreise in die USA verweigerte. Am 4. Februar setzte ein Richter aus Seattle im US-Bundesstaat Washington das Dekret bis auf Weiteres außer Kraft – ein Sieg für Trumps Gegner und die ACLU. Die hat in der letzten Zeit eine Welle der Hilfsbereitschaft erfahren. In nur wenigen Tagen hatte die Gruppe 24 Millionen US-Dollar Spenden gesammelt. Zum Vergleich: im ganzen Jahr 2015 erhielt die ACLU nur rund 3,5 Millionen Dollar Spenden.

Neue Unterstützung für die Organisation kommt jetzt aus vielleicht unerwarteter Richtung: Aus der Videospielszene. Seit einigen Jahren verkauft die Webseite Humble Bundle Pakete von Games für einen günstigen Mindestpreis, der freiwillig erhöht werden kann. Ein Teil der Erlöse kommt dabei wohltätigen Zwecken zugute. So gibt es beispielsweise auch zu den jährlichen Charity-Speedrun-Marathons AGDQ und SGDQ regelmäßig Bundles.

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Sega und Brasilien: Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte

Ein Sega Mega Drive (Foto: Bill Bertram/Pixel8, Lizenz: CC BY_SA 3.0)

Ein Sega Mega Drive (Foto: Bill Bertram/Pixel8, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Die Nachricht ist skurril genug, dass sie sogar in deutschen Medien Erwähnung fand: Das Sega Mega Drive, im kollektiven popkulturellen Bewusstsein immer ein unglücklicher Zweiter zum Super Nintendo, wird neu aufgelegt – und zwar in Brasilien. Die neue Konsole soll einen SD-Karten-Slot enthalten für ROMs von Spielen, aber auch die alten Module aufnehmen können.

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Back to Basics: „Line Wobbler“ ist ein experimentelles 1D-Videospiel

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Videospiele galten hierzulande noch bis weit in die 90er hinein als Kinderkram, pure Verblödung, lowest of the low in der Kulturindustrie. Dass auch sie eine Form von Kunst sind – mal Mainstream, mal Indie, mal artsy – ist in der deutschen und europäischen Kulturlandschaft ein noch relativ neues Sentiment.

Wie kunstvoll und faszinierend es aussehen kann, wenn innovative Designer mal back to basics gehen, anstatt neue Höchstleistungen in Photorealismus anzustreben, zeigt Line Wobbler. Der in London lebende Entwickler des experimentellen Spiels, Robin Baumgarten, nennt es „an experiment in minimalism“, was vor allem auf die Spiel-„Welt“ bezogen ist: Nicht in einer zwei- oder dreidimensionalen, sondern in einer eindimensionalen Umgebung findet das Abenteuer statt.

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Netflix-Serie „Stranger Things“: All aboard the Hype Train!

Ausschnitt aus dem offiziellen Poster für "Stranger Things"

Ausschnitt aus dem offiziellen Poster für „Stranger Things“

Believe the Hype: Erst vor zwei Wochen feierte die Netflix Originals-Serie „Stranger Things“ ihre Premiere bei dem Streamingdienst – und die Fans weltweit sind völlig geflasht. So groß ist die Begeisterung für die Mystery-Serie um einen verschwundenen Jungen, dass diese mittlerweile Nummer eins in der Liste der populärsten Serien auf der Internet Movie Database (IMDb) belegt – noch vor Klassikern wie Game of Thrones oder The Walking Dead.

Der Plot, in aller Kürze und ohne Spoiler: 1983 verschwindet der zwölfjährige Will Byers nach einem Rollenspiel-Abend mit seinen Freunden Mike, Lucas und Dustin. Wills Mutter bewegt den anfangs zurückhaltenden Polizeichef Jim Hopper zu einer großangelegten Suche, und auch die drei Freunde stellen Nachforschungen an. Sie treffen auf das mysteriöse Mädchen Eleven, das auf seltsame Weise mit Will verbunden zu sein scheint – und auch andere Bewohner_innen der Kleinstadt Hawkins werden direkt oder indirekt in die Geschehnisse verwickelt.

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