Digitaler Widerstand gegen Trump: NASA und US-Umweltbehörde starten alternative Twitter-Accounts

Donald Trump und sein Team verloren keine Zeit: Unmittelbar nach der Amtseinführung unterzeichnete der neue US-Präsident eine ganze Liste von so genannten executive orders, direkte Anweisungen, die der Präsident ohne Unterstützung des Kongresses erlassen kann. Damit leitete er unter anderem den Rückzug der USA vom TPP-Handelsabkommen ein, erschwerte Förderungen für Organisationen, die Abtreibung befürworten, erhöhte die „Sicherheit“ der Grenze zu Mexiko und ließ zwei gestoppte kontroverse Pipeline-Projekte wieder anlaufen.

Andere Änderungen an Erscheinungsbild und policy der US-Präsidentschaft waren etwas subtiler, aber ebenso zügig umgesetzt: Bereits wenige Stunden nach der Amtseinführung verschwand eine Webseite zum Thema Klimawandel spurlos von dem Auftritt des Weißen Hauses. Die Botschaft ist klar und deutlich: Von nun an wird die US-Regierung den Klimawandel nicht mehr als das behandeln, was er ist – belegter Fakt und wissenschaftlicher Konsens weltweit –, sondern als eine „Theorie“ unter vielen.

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Heikle Balance: Initiativen gegen die Massenunterbringung von Geflüchteten

Bebauungspläne des Berliner Senats für das Tempelhofer Feld (Screenshot der Seite thf100.de)

Bebauungspläne des Berliner Senats für das Tempelhofer Feld (Screenshot der Seite thf100.de)

Willkommenskultur und Brandanschläge: Die deutsche Bevölkerung schickt den ankommenden Geflüchteten durchaus gemischte Signale. Doch nicht nur im großen Gesamten ist in der so genannten Flüchtlingspolitik nicht alles schwarz-weiß. Auch im Detail wird die Beantwortung der Frage, wer auf wessen Seite steht, manchmal schwierig – oder ist gar die Frage falsch? In den letzten Tagen berichtete unter anderem die Süddeutsche Zeitung von Initiativen in Hamburg, die den Bau von Unterkünften verhindern wollen – aber vehement bestreiten, flüchtlingsfeindlich zu sein.

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