Forschungsprojekt „Elektrick“: Spray aus der Dose macht jede beliebige Oberfläche zum Touch-Sensor

Eine Beispielanwendung für das Elektrick-System (Screenshot von Youtube)

Eine Beispielanwendung für das Elektrick-System (Screenshot von Youtube)

Seit dem Siegeszug des iPhones ist Touch-Funktionalität allgegenwärtig in unserer Elektronik. Smartphones, Tablets, immer häufiger auch Laptops und Desktop-PCs wie das Microsoft Surface Studio nutzen die Technologie – die allerdings noch immer sehr kompliziert und teuer herzustellen ist. Das könnte sich jetzt ändern, denn ein US-Forschungslabor hat „Elektrick“ vorgestellt: Eine Methode, beliebige Oberflächen in Berührungs-Sensoren zu wandeln.

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No Death Challenge: Indie-Entwickler verspricht 1000 Dollar-Preis für perfekten Run seines Spiels

Ein Youtube-Screenshot von "Super Rude Bear Ressurrection"

Ein Youtube-Screenshot von „Super Rude Bear Resurrection“

Alex Rose ist einer der kommenden Stars der Indie-Games-Szene: Der Mittzwanziger aus England hat bereits einige Aufmerksamkeit erregt bei Game Jams und veröffentlicht am 2. Mai für PS4 und Steam sein erstes „richtiges“ Spiel: Super Rude Bear Resurrection. Der Platformer  gehört zum „Masocore“ genannten Subgenre der ultraschweren Jump’n’Runs, die nur durch trial and error und vielfaches Sterben durchgespielt werden können.

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„I love you, robot“ – Kleines Mädchen denkt, ein alter Boiler wäre ein Roboter

Dieser "Roboter" hat's der kleinen Rayna angetan (Screenshot von Youtube)

Dieser „Roboter“ hat’s der kleinen Rayna angetan (Screenshot von Youtube)

Die Netzgemeinde schmilzt heute morgen dahin dank eines Videos: „Rayna meets a robot“ heißt der 35 Sekunden kurze Clip, der ein kleines Mädchen im Gespräch mit einem „Roboter“ zeigt. Dieser steht etwas verloren am Straßenrand und war in seinem vorherigen Leben wohl ein Warmwasser-Boiler. Ein weißes Panel mit zwei großen Scheibenformen weckt Assoziationen mit einem Gesicht oder zumindest Augen.

Rayna ist jedenfalls überzeugt und begrüßt den Roboter, dessen „Gesicht“ etwas im Wind zu wippen scheint. Anschließend umarmt sie ihn und sagt zum Abschied „I love you, Robot“. Furchtbar süß!

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Eine neue Kunstform: „MIDI Art“ ist eine Symbiose aus Zeichnung und Komposition

Ein Ausschnitt aus dem MIDI-Art-Stück "MIDI Drawing no. #11 - The Adventures of a Little Girl" von Mari Lesteberg (Screenshot von Youtube)

Ein Ausschnitt aus dem MIDI-Art-Stück „MIDI Drawing no. #11 – The Adventures
of a Little Girl“ von Mari Lesteberg (Screenshot von Youtube)

Die visuelle Darstellung von Musik, von Tönen und Tonabfolgen erfolgt klassischerweise durch Notenschrift – ein System, das sich aus Ursprüngen in der Antike über die Jahrtausende entwickelt hat und noch immer der Standard vor allem für so genannte „ernste“ Musik ist.

Doch im Computer-, Informations- und Kommunikationszeitalter ist die Beherrschung von Notenschrift zur Erstellung von Kompositionen nicht mehr zwingend erforderlich. Ein Großteil von Musik wird heute mit Hilfe so genannter Sequenzer geschrieben, Programme zur Kombination von Tönen, Melodien und Instrumenten. Während diese auch klassische Notation darstellen können, verwenden viele Künstler_innen stattdessen aber eine Ansicht, die auf der Klaviatur beruht und Tonhöhen und -längen in verschiedenen Strichen und Punkten darstellt.

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Gatebox: Eine virtuelle Partnerin für die Einsamen dieser Welt

Azuma Hikari, der erste verfügbare Charakter für die Gatebox (Screenshot von Youtube)

Azuma Hikari, der erste verfügbare Charakter für die Gatebox (Screenshot von Youtube)

Japans Popkultur ist sehr speziell: Obwohl Mangas, Anime, J-Pop und Co. weltweit sehr viele Fans haben, werden die Erzeugnisse des kleinen Inselstaates häufig belächelt, gerade von Befürwortern einer Dichotomie von Hochkultur vs. niedere Kultur. Für handfeste Kritik sorgt dabei mitunter die Darstellung weiblicher Charaktere: Hypersexualisiert und nicht selten an Pädophilie grenzend seien die Zeichnungen und 3D-Modelle.

Unbeeindruckt davon verfolgen Millionen häufig junger Männer auf der ganzen Welt regelmäßig mit Hingabe die Abenteuer ihrer virtuellen Angebeteten. In einem kulturellen Klima, in dem Einsamkeit und selbstgewählter sozialer Ausstieg keine Randerscheinungen mehr sind – weder in Japan noch anderswo – hat sich mittlerweile eine Subkultur gebildet, die ihren Waifus (japanische Aussprache des englischen Wortes wife) ewige Treue schwören.

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Ohne Tiere, ohne Öl: MycoWorks erschaffen Leder und Kunststoffe aus Pilzen

Ein Stück Pilzleder von MycoWorks (Screenshot von Youtube)

Ein Stück Pilzleder von MycoWorks (Screenshot von Youtube)

Seit Anfang des Jahres schreibe ich regelmäßig über Politik, Kultur und Nachhaltigkeit auf diesem Blog. Der mit Abstand meistgelesene Text ist dabei überraschenderweise nicht ein politischer Kommentar oder ein hochaktuelles Netzkultur-Stimmungsbild – sondern eine Meldung über einen  lederähnlichen Stoff namens „Muskin“ aus Pilzen.

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Amazon verbietet und löscht „bezahlte“ Reviews

Haben ein Update bekommen: Amazons Bewertungsrichtlinien (Screenshot von amazon.de)

Haben ein Update bekommen: Amazons Bewertungsrichtlinien (Screenshot von amazon.de)

Caught In The Act: Nachdem die Bewertungs-Aggregator-Seite Review Meta im September Aufsehen erregte mit ihrer Analyse von so genannten incentivized reviews („anreizbasierte“ Bewertungen, die im Austausch für ein kostenloses oder vergünstigtes Produkt erfolgen), hat Amazon jetzt reagiert. Die US-Seite amazon.com hatte die umstrittenen Bewertungen bereits im Oktober verboten, gestern ist auch amazon.de dem Vorbild gefolgt.

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Bewertungs-Aggregator Review Meta nimmt sich „gekaufte“ Amazon-Reviews vor

Es ist ein offenes Geheimnis: Gute Bewertungen im Internet können gekauft werden – und schon kleine Unterschiede in der Gesamtbewertung können auf Riesen-Plattformen wie Amazon hunderte oder tausende Käufe mehr bedeuten. Gegen Amazons Regeln verstoßen dabei nur Reviews, die gegen Bezahlung mit Geld verfasst werden. „Ehrliche Bewertungen“ im Austausch gegen ein kostenfreies und preisreduziertes Produkt sind dagegen – in den USA wie in Deutschland – ausdrücklich erlaubt, vorausgesetzt, das Review enthält einen Disclaimer.

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Videospiel-Hack: Flappy Bird „injiziert“ in Super Mario World

Ein Videospiel zu programmieren, ist schwierig genug. Aber wie wäre es mit einem Spiel, das innerhalb eines anderen Spieles programmiert wird? Generell nicht unmöglich: Innerhalb von Minecraft etwa oder auch Mario Maker kann auf einfachem Level programmiert werden. Deutlich komplexer wird es, wenn die Designer des „Wirt“-Spiels das absolut nicht intendiert hatten – wie etwa bei dem SNES-Klassiker Super Mario World. Youtuber Sethbling ließ sich davon nicht aufhalten und „injizierte“ den Code für das Smartphone-Kultspiel Flappy Bird in eine Super Nintendo-Konsole.

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Videospiel in Entwicklung: Als Katze durch Hong Kongs urbane Schluchten

I bet I&#039;m not the only one who NEED to play this game! :)<a rel=“noreferrer nofollow“ target=“_blank“ href=“http://hk-devblog.com/2015/10/24/its-alive-2″>http://hk-devblog.com/2015/10/24/its-alive-2</a>/

Schonmal davon geträumt, eine Katze zu sein und auf leisen Pfoten auf Erkundungstour zu gehen? Zumindest virtuell könnte dieser Wunsch bald in Erfüllung gehen. Im Internet kursiert gerade ein kurzes Tech-Demo für ein Videospiel, in dem man in die Rolle einer Katze in Hong Kong schlüpft. Der Titel mit dem Entwicklungsnamen „HK“ scheint das bisher erste Spiel zu sein, das versucht, die Erlebniswelt einer Katze „realistisch“ nachzuzeichnen.

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