„Über den Tellerrand“: Verständigung geht durch den Magen

Ein Kochkurs im Über den Tellerrand-Hub in Berlin (Foto: Laura Fiorio/Über den Tellerrand)

Ein Über den Tellerrand-Kochkurs in Berlin (Foto: Laura Fiorio/Über den Tellerrand)

Nicht nur Liebe geht durch den Magen – auch Verständigung, Respekt und gegenseitige Akzeptanz können durch kulinarischen Austausch erheblich gefördert werden. Döner, Pizza, Falafel, Cevapcici und Chop Suey: Die Spezialitäten von Einwanderer-Kulturen wurden im Regelfall sehr schnell und unbürokratisch in die deutsche Mehrheitsgesellschaft assimiliert.

Damit diese Entwicklung weitergeht, gibt es viele Gruppen und Initiativen, die sich den in Deutschland neu ankommenden Menschen widmen – und ihren Kochkünsten. Dazu gehört auch Über den Tellerrand kochen, die ihre Aktivitäten organisatorisch auf eine GmbH und einen gemeinnützigen Verein aufteilen.

Die Berliner_innen haben bereits zwei Kochbücher herausgebracht und veranstalten regelmäßig Kochkurse. In den nächsten Monaten könnten Interessierte so beispielsweise syrisch, afghanisch oder nigerisch kochen lernen. Sämtliche Einnahmen durch die Kurse fließen dabei in den Verein, dessen Zweck es ist, eine deutschlandweite und internationale Über den Tellerrand-Community aufzubauen.

Und das klappt bereits ganz gut: Eine Übersichtskarte zeigt bereits rund 30 Communities, die unter dem Hashtag #MakeTheWorldABetterPlate eigene lokale Kochevents und Communitytreffen organisieren. Sogar in Österreich, Italien, Spanien und Frankreich gibt es demnach bereits Ableger.

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