Vegane Snacks bei BackWerk: Bereits neue Produkte geplant

Drei der begehrten Produkte (Bilder von vegan.backwerk.de)

Drei der veganen BackWerk-Produkte (Bilder von vegan.backwerk.de)

Vor einer Woche berichtete ich über das neue und erfreuliche vegane Sortiment der Kette BackWerk. Am selben Tag stellte ich eine Presseanfrage an das Unternehmen, mit der freundlichen Bitte um schnelle Bearbeitung – und bekam heute die Antwort. Besser spät als nie :/

Daraus ergibt sich, dass die Produktlinie mit acht voll veganen Snacks am 21. Januar Verkaufsstart hatte und die Resonanz von Kund_innen sowie Franchisenehmer_innen bisher sehr positiv ausfällt. Laut einem Interview mit veggieradio.de ist für März gar eine Erweiterung des veganen Sortiments geplant; neu kommen sollen Chia-Brötchen und ein Gemüsepatty.

Auf meine Frage, woher die Motivation kam, ein veganes Programm anzubieten, bekam ich als Antwort etwas PR-Sprech, der sich größtenteils mit dem deckt, was der Mitarbeiter in dem verlinkten Radio-Interview von sich gab. Etwas Geschwurbel von Flexitariern, gesund leben, „bisschen fleischfrei ist besser als garnicht“ etc. Dazu ein freundlicher Tipp: Weniger ist manchmal mehr, vgl. jüngst Nordsee („Ihr esst keinen Fisch? Wir wohl. Hier habt ihr trotzdem ein veganes Brötchen“) – ein Hinweis auf den Wachstumsmarkt Veganismus hätte gereicht, gekauft werden wird’s ohnehin.

Weshalb beschwere ich mich eigentlich? Lasst sie reden, gebt mir das Essen! Am gestrigen Sonntag kam ich erstmals seit der Ankündigung an einem BackWerk vorbei. Leider war ich erstens bereits auf dem Weg zum Essen – und zweitens waren meine Favoriten, der gegrillte Falafel-Burger/Bagel und das gebackene Spinat-Börek, nicht verfügbar. Das kann übrigens durchaus vorkommen: Anscheinend sind nicht alle Filialen jeder Größe dafür ausgestattet, sämtliche warmen Speisen anzubieten.

Dafür gab es ein veganes Produkt, das gar nicht als solches ausgezeichnet war: Der türkische Bulgur/Cous-Cous-Salat im Plastikbecher, auch als Kısır bekannt. Aber das ist halt auch so’n Berliner Ding.

 

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