Videospiel in Entwicklung: Als Katze durch Hong Kongs urbane Schluchten

I bet I&#039;m not the only one who NEED to play this game! :)<a rel=“noreferrer nofollow“ target=“_blank“ href=“http://hk-devblog.com/2015/10/24/its-alive-2″>http://hk-devblog.com/2015/10/24/its-alive-2</a>/

Schonmal davon geträumt, eine Katze zu sein und auf leisen Pfoten auf Erkundungstour zu gehen? Zumindest virtuell könnte dieser Wunsch bald in Erfüllung gehen. Im Internet kursiert gerade ein kurzes Tech-Demo für ein Videospiel, in dem man in die Rolle einer Katze in Hong Kong schlüpft. Der Titel mit dem Entwicklungsnamen „HK“ scheint das bisher erste Spiel zu sein, das versucht, die Erlebniswelt einer Katze „realistisch“ nachzuzeichnen.

In dem Development Blog für „HK“ posten die Enwickler hin und wieder kurze Updates zum Design von Spielwelt und Bewegungsapparat der Katze. Die technische Basis für das Spiel ist die Unreal Engine 4, die annähernd fotorealistische Umgebungen ermöglicht. Einer der Entwickler von „HK“ hatte 2014 mit einem Demo der Engine zu Beleuchtung für einiges Aufsehen gesorgt. Ähnlich optisch spektakulär ist auch das oben gezeigte kurze Demo von „HK“, und die Aussicht auf ein Open World-Abenteuer mit GTA-vergleichbarer Bewegungsfreiheit und feliner Protagonistin lässt viele Spieler-Herzen höher schlagen.

Inspiration für die düstere, feuchte, Neon-beleuchtete Spielwelt ist offensichtlich die 1993 abgerissene Kowloon Walled City – ein integraler Teil von Hong Kongs ultra-urbaner Ästhetik, die seit den 1980er Jahren Menschen weltweit faszinierte. Auf einer Grundfläche von nur vier Fußballfeldern, direkt in der Einflugschneise des legendären Flufhafens Kai Tak, lebten hier zuletzt über 30 000 Menschen – das dichtbesiedeltste Gebiet der Welt.

Der Ursprung der Walled City in einem chinesischen Militärposten machte sie zu einem de facto rechtsfreien Raum im britisch kontrollierten Hong Kong, was unregulierten Wohnungsbau in die Höhe erlaubte. Gleichzeitig florierten Kriminalität und Drogen, aber auch Produktion von Lebensmitteln und Waren sowie medizinische Praxen. Eine österreichische TV-Dokumentation aus dem Jahr 1988 ist eines der wenigen filmischen Dokumente über das Leben in der Walled City:

 

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